#183-2018

Achtung! alter Mann beschwert sich
Milou’s Eintrag[1] zur Erkrankung des Lebenspartners eines Arbeitskollegen hat mich nachdenklich gemacht. Ich arbeite oft viel, lange und unregelmäßig. Es stört mich nicht. Nach langer Zeit der gefühlten Nutzlosigkeit bin ich gewillt ein wenig mehr Energie in meinen Arbeitsplatz zu investieren. Ich bin ja -ebenfalls gefühlt- einer der letzten Menschen welche noch daran glauben das ich durch eine Erwerbstätigkeit nicht nur mein dasein als Bürger sichere, sondern auch das Anderer. Aber das steht jetzt nicht zur Sache.
Der Job ist über die Jahre nicht monoton, sondern die Arbeitsbedingungen schlechter geworden. Wie in jedem „kreativen“ Job funktioniert das Werk zwar wenn man es nur nach den Zahlen am laufen hält; und das lässt mich am Sinn des Werkens zweifeln. Außerdem wartet im
Moment dort draußen derzeit nichts besseres. Und die allgemeine Frage ist: will ich die Wahlberechtigten die uns die gerade herrschende politische Lage verschafft haben passiv unterstützen? Die forderten den Sozialabbau, sollen sie ihn haben[siehe vorbeigelaufen].
Meine Gesundheit ist ohnehin angeschlagen; und das Kollegium macht es nicht besser[2].
Ich würde gerne machen was mir Spaß macht; aber ich bin kein guter Verkäufer und Geschäftsmann und Comics haben ein vernachlässigbares Publikum bei uns. Jedenfalls was Ausgaben in der Originalsprache angeht.

Es war der Tag an dem Kirby’s erster Ausflug in einen Baumarkt stattgefunden hat. Der Holzgeruch scheint ihm gefallen zu haben. Den Vogel abgeschossen hat allerdings der Aufzug mit klarer Kabinen- und Schachtverkleidung. Plötzlich konnte er ein paar der Dächer der Stadt einsehen.
Außerdem war er am Nachmittag fünf Stunden am Stück wach und aktiv. Das hatte allerdings zur Folge das er beim vorlesen komplett abgestürzt ist.

Ich bin so deprimiert. Es gibt da ein acht Meter langes Stück Strick in meiner Werkzeugtasche auf dem ein Etikett mit „Lösung“ darauf angebracht ist. Hat als Witz angefangen; ich denke öfter als einmal am Tag daran es zu benutzen.

vorbeigelaufen

Eine Gruppe von Bengels setzt das Konzept „Ruachln bis der GwiGwi kommt“ um.
250.000 Euro Investment: Wiener Start-up vermittelt Pensionisten an Arbeitgeber

Wir haben da eine Zeitlang mit Infrarot LEDs herumgebastelt; eingesetzt in eine Freisprecheinrichtung um eine Kamera zu „blenden“. Die Juggalos haben die Lösung durch ihr natürliches Verhalten bereits verinnerlicht.
Face recognition technology is useless on Juggalos

Die Einen machen Fotos für die Familienalben von Himmelskörpern und am selben Tag bauen die Anderen Scheiße indem sie z.B. Menschen die Kinder wegnehmen.
This is the first confirmed picture of a newborn planet
-petapixel.com

Fußnoten

[1] Scheiss auf den Stress
-milou330476895.wordpress.com
[2] Mit Aussagen wie „Passivrauchen ist eine Erfindung der Bilderberger.“

11 Kommentare

      1. Wer und vor allem wie soll dich jemand ersetzen?
        Welche Entscheidung greifst Du da deinem Sohn vor?

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      2. Mein ex-Schwiegervater wurde ersetzt. Zwei Jahre lang sogar inoffiziell. Die Frau wird jemand anderen finden der ein guter Mensch für Sie und das Kind ist. Die Welt dreht sich weiter usw..

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      3. Nicht jeder Ersatz ist ein guter Ersatz. Gleiches gilt für Stief-Väter
        Warum ein Kind überhaupt in die Welt setzten, um es dann früh mit einem „warum“ allein zu lassen?

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      4. Kirby ist kein Wunschkind. Auf dem Papier hätte er nicht entstehen dürfen. Ich habe eine Abtreibung vorgeschlagen, mein Motto ist „Ihr Körper, Ihre Regeln.“

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      5. Ich habe im Hinterkopf, dass schon bei eurer Hochzeit klar war, dass du keine Kinder willst.
        Ich bin naiv, zugegeben. Denn ich denke, wer Beischlaf betreiben kann, kann auch verhüten.
        Keine Sorge, ich fange jetzt keine Grundsatz Diskussion an.
        So oder so. Für Kirby hoffe ich, dass er das Leben leben kann, das er verdient.

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      6. Der Meinung bin ich auch. Deswegen regelmäßige Hormonkontrollen, Kondome usw.. Wir haben uns die möglichste Mühe gegeben es zu verhindern.

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      7. Ah verdammt. Das Handy war grad schneller…
        Dann nochmal:
        Dann wäre eine Vasektomie die sicherste Nummer gewesen. Meine Meinung.

        Weiß deine Frau von deiner Einstellung? Verletzt sie das nicht ?

        Und vor allem warum denkst du, ein Ersatz wäre gut / besser für deinen Sohn?

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      8. •2014 hatte ich eine Vasektomie.
        •Sie weiß davon. Sie ist verletzt. Ich zwinge sie nicht bei mir zu bleiben.
        •Alles ist besser als ein gefährlich untergewichtiger Zwangsgestörter,

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