#273-2018

Ein Eintrag in einem von mir verfolgten Blog hat mich über den Sinn und Unsinn des Bloggens grübeln lassen.
Auch wenn ich mir manchmal Sachen durchlese bzw. auf YouTube anschaue denke ich mir „So ein Topfen.“, keine Frage; am Ende aller Überlegungen steht die Idee des Internets als sich veränderndes Polygon, in dem jeder eine Ecke hat. Und so sehr mir dieser Gedanke gefällt ist mir auch klar das Menschen doch auch in gewisser Weise „frei programmierbar“ sind und durch das konstante Bombardement dementsprechend gleichgeschaltet werden können.
Eine großartige Erfindung welche in die Hände reiferer Menschen gehört.

Beim Paket abholen in einem Partnershop war’s lustig. Ich habe gegrüßt, bin zurückgegrüßt worden, und habe meinen Fall geschildert: ich möchte ein Paket abholen; habe keinen Abholschein, aber mir wurde gesagt das es auch mit einem Ausweis alleine möglich ist.
Stille.
Wir schauen uns in die Augen.
Die Dame hinter mir lacht.
„Dann zeigen sie mir einmal ihren Ausweis.“
Ich habe auf eine Bestätigung für die Möglichkeit die Transaktion per Ausweis abzuwickeln gewartet. Das ist ja nicht bei allen Partnerhändlern so.

vorbeigelaufen

  • Wir sind also im Arsch?
    Es ist wahrscheinlich nur meinem Horizont geschuldet: mir kommt es so vor als würden wir als Gesellschaft nur mehr in unseren Suppentellern schwimmen und verfassen dann Berichte darüber, wie man sich andere Teller vorstellt. Einen Gesamtüberblick scheint es nicht zu geben.
    Mein Gefühl, das wir wieder ein paar Generationen verloren haben, bleibt.
    Wieso es keinen Rechtsruck gibt, aber die extreme Rechte trotzdem wächst |t-mobile.de
  • Das war wieder eine gute Podcast Epiosde in der man zwar einiges gelernt hat, aber am Ende wieder sen Spiegel vorgehalten bekommt: All unsere Ergebnisse müssen durch die Filter der Menschen durch und da liegt eine, wenn nicht sogar die, Schwachstelle.
    After-On: Episode 34 – David Reich on Ancient DNA |after-on.com
  • Zu spät.
    VfGH-Präsidentin ruft zu Wachsamkeit auf |orf.at
    Die Bundesverfassung kann durch ein Bundesverfassungsgesetz (Gesetz im Verfassungsrang) oder durch eine in einem einfachen Bundesgesetz enthaltene Verfassungsbestimmung geändert werden. Abweichend zum regulären Gesetzgebungsverfahren ist hier im Nationalrat eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder erforderlich (Art. 44 Abs. 1 B-VG). Alle Änderungen, die die Kompetenzen der Bundesländer beschneiden, benötigen zusätzlich eine Zweidrittelmehrheit im Bundesrat, wieder bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder (Art. 44 Abs. 2 B-VG). Gesamtänderungen sind zwingend einer Volksabstimmung zu unterziehen; andere Verfassungsänderungen nur dann, wenn ein Drittel der Abgeordneten des Nationalrats oder des Bundesrats dies verlangt (Art. 44 Abs. 3 B-VG). Sollten die genannten Erzeugungsvorschriften nicht eingehalten werden, kommt es zu verfassungswidrigem Verfassungsrecht und die Verfassungsänderung kann vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden.
    Verfassungsänderung |wikipedia.org (also nicht hieb- und stichfest)

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