#296-2018

Ich mag es ja eigentlich wenn „alte Personen vom Krieg erzählen“. Man bekommt das Gefühl das es den Menschen nachher ein wenig leichter ist, und man erfährt auch sehr viel über den Erzählenden selbst. Ich habe in den letzten Jahren gelernt das manche Menschen in ihren Ausführungen über andere deren Innerem Ausdruck verleihen.
Dieses Mal hat es mich gestört.
Ich hoffe ich werde nicht auch so[1].

Ein Bekannter der Schwiegermutter ist verstorben. Seine Krankengeschichte war meiner ähnlich; da beginnt man nachzudenken.
Mit Kirby ist eine Aufmerksamkeit für „das Ende“ gekommen. Die Schläge landen tiefer; ich nehme an weil sowohl Kopf und Herz sich darauf konzentrieren das neue Leben zu nähren, und man darauf vergisst: Zeit gewinnt immer.

Schlaflosigkeit durch zerschossenen Tagesrhythmus hat auch einen Vorteil: ich konnte mir in Ruhe die dritte Staffel von Daredevil schauen. Langsam nutzten sich Marvel’s Serien ab; und was mich am meisten stört ist, das inzwischen JEDER in diesen Serien ein Superheld ist. Klar, die müssen alle mehr einstecken können als realistisch ist, aber so wie „noch nicht“-Bullseye und Matt Murdock geschnalzen werden, brauchst einen Experten der dich herrichtet weil du sonst wie viele Stuntleute aufpassen musst, und Dir im Schlaf hatschert versorgte Verletzungen „aufbrechen“ könnten.
Und der Rhythmus der Geschichte fühlt sich beim schauen ungut an; am Ende macht es dann allerdings Sinn.

fußnoten

  1. Nein, wo denn? Du schreibst täglich für ein öffentliches Blog in dem es nur um Dich geht.

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