#323-2018

Wieder um 7:30 aufgestanden. Restliche Vorarbeiten erledigt und um 8:30 zum Möbelhändler aufgemacht. Die haben alles schon auf einer nicht Euro-Palette bereitgestellt; was den Vorteil hatte das wir –Lieferwagen sei Dank– alles mit einem Handstapler/Hubwagerl ein- und auch wieder ausladen konnten.

Beim Aufbau war Kirby unheimlich kooperativ. Wir haben damit gerechnet, das einer ihn Unterhalten werden muss. Aber er hat abwechselnd uns beobachtet, Geräusche nach- und vorgemacht und sich mit seinem Spielebogen beschäftigt.
Mittags habe ich ihn wieder einmal gefüttert[1] und im Gegensatz zu den letzten Tagen hat er einen langen Mittagsschlaf gehalten; trotz Montagelärms.

Gegen sechs Uhr abends war alles wieder Besenrein. Das Einrichten haben wir verschoben.

War auch gut so. Kurz danach hat eine der Stiefnichten[2] angerufen. Ob sie kurz vorbeikommen kann, hat sie gefragt.
Beim Organscreening und der Nackenfaltenmessung hat es keine guten Nachrichten gegeben. Daraufhin hat sich ihr Freund verabschiedet; der kann kein behindertes Kind zeugen, folglich muss sie ihn betrogen haben.
Der Arzt hat ihr die Rutsche für eine Abtreibung gelegt und sie hat den ganzen Tag über die Meinung Anderer eingeholt. Wir haben zum Abbruch geraten; bei Zusicherung unserer vollen Unterstützung. Aber wir reden leicht, bei uns ist es bei einem Verdacht geblieben.

vorbeigelaufen

Zuerst das lustigste:

Jetzt wird’s ungut.

fußnoten

  1. Ich kann den Brei nicht mehr riechen. Und ich schaffe es nicht, Nahrungsaufnahme positiv zu untermauern. Da ich selbst nicht gerne esse, mutet mir der Vorgang der Fütterung wie ein Zwangsakt vor. Mir ist bewusst das es keiner ist, aber alles sperrt sich in mir dabei.
  2. Die Tochter aus der ersten Ehe der Ex-Schwägerin.

7 Kommentare

  1. Sie soll sich noch weiter umhören: Ich könnte das nicht, selbst wenn es mich hinterher meine letzten Kräfte kosten würde. :-( Sag es ihr nicht, aber sie könnte es sehr bereuen.

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    1. Sie wird es auch bereuen als Austro-Afrikanerin mit 17 ohne Ausbildung und Partner ein mehrfach behindertes Kind erziehen zu dürfen.

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