#4-2019

Langsam beginne ich zu verstehen wieso die politische Landschaft derzeit nicht nach Potpourri riecht. Ich mache das an einem kurzen Gespräch fest, welches ich gestern mit einem entfernten Bekannten aus den USA hatte. Die Familie steht von außen gesehen im Mittelstand: einer ist freiberuflich und bei einem Unternehmen beschäftigt, die andere Hälfte ist freiberuflich unterwegs und im Schaffensgebiet bekannt, und als Familie bewohnen sie ein Haus in –derzeit– gutem Zustand. Die mir bekannte Hälfte ist im Moment mit einer freiwilligen medizinischen Behandlung „belastet“ welche das Leben als Individuum und Familie verbessert hat.
Im Gespräch sind wir natürlich auf die vergangenen Weihnachtsfeiertage gestossen. Und da ist mir erzählt worden, das sie Geld für die Reparatur eines Computers borgen mussten um im Dezember, und besonders über die Feiertage, Essen auf den Tisch stellen zu können.
Das ist die Situation des Mittelstandes; der Menschen, die in den Medien als „Macher“ präsentiert werden. Wie geht es erst einem „Handwerker“? Wenn das Geld nicht mehr reicht obwohl man den Vorteil hat in einem Haus zu leben das keiner Bank gehört, läuft dann nicht etwas falsch? Denn ähnliche Geschichten höre ich von vielen Personen, auch im lokalen Umfeld, welche man vor zehn Jahren noch als „erfolgreich“ bezeichnet hätte.
Aber ich habe auch nette Sachen gehört: eines ihrer Kinder Lötet mit drei Jahren wie jemand der es seit 30 Jahren macht.

Um Mitternacht bin ich noch immer am Arbeitsplatz gesessen….wenigstens ist die zweite Staffel von The Orville angelaufen[1].

fußnoten

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