#33-2019

Vaterfreuden | Philosphie | Stoizismus | Bumblebee | Star Trek | The Orville

Man kann eine Variation von Verstecken mit Kirby spielen. Es ist beeindruckend wie kreativ er mit seinen begrenzten Möglichkeiten umgeht. Er weiß um seine Körpergröße bescheid und nutzt diesen Umstand aus, um sich hinter Ecken zu verstecken -im schnellen Schritt vorbei übersieht man ihn zuerst. Inzwischen hat er alle Ecken ausprobiert.
Macht die Sache nicht weniger beeindruckend für mich.

Im Stoizismus bin ich an eine Grenze gestoßen. Die Grundaussage lautet:

Der Verlust eines Gegenstandes unterscheidet sich nicht vom Verlust eines Menschen.

Puuuhhhhh. Ich verstehe den Gedanken dahinter. Ja, beides ist unwiederbringlich Weg, aber die emotionale Bindung ist eine Andere und deswegen muss man den Verlust anders bewältigen. Aber hilft es so wie im Hagakure[1] vorgeschlagen, die Meditation über unseren eigenen Tod auf den anderer Menschen auszuweiten um darauf vorbereitet zu sein?
Wir schauen gerade jemanden dabei zu wie er bei jedem Zusammentreffen ein weiteres Stück verloren scheint. Kann man sich auf so etwas vorbereiten?
Ich denke oft daran wie es wohl wäre wenn wir Kirby verlieren. Aber ich kann nicht weiterdenken. Es gibt kein danach.
Das muss ich wohl erst alles ein wenig im Hinterkopf werken lassen. Es steht allerdings nicht zur Diskussion, das ich dem Thema nicht mit der notwendigen inneren Ruhe entgegentrete und deswegen vieles missinterpretiert habe.

Wenn jemand wissen möchte was ich so an Podcasts höre, kann man mir „folgen“; ich kuratiere im Moment einen eigenen Feed[2].


Ich bin begeeistert von Bumblebee. Der Film wäre noch besser gewesen, wenn man sich von den ersten Realverfilmungen losgesagt hätte. Außerdem ist Charly, die Protagonistin, für mich eine Erinnerung an die Freundinnen meiner Cousine. Ich war schon immer mit älteren Leuten als ich war unterwegs, und ich habe mich ständig in eine dieser Amazonen verschossen.
Und dazu kommt die „mein Freund ist ein Roboter“ Handlung, für welche ich ohnehin sehr empfänglich bin.
Vielleicht schreibe ich morgen mehr darüber; ich möchte das Pop-Kulturelle auslagern.

The Orville hat in der aktuellen Episode[3] ein ähnliches Thema behandelt. Nur geht man einen Schritt weiter: ist es möglich das ein Computer Sympathie für jemanden entwickeln kann? Man geht das Thema natürlich nicht mit dem notwendigen Ernst an, und zieht nicht die logische Konsequenz wie in „der Vorlage“ aus Star Trek – The Next Generation[4], trotzdem hat mir die Episode gut gefallen. Manchmal braucht man einfach ein „gutes“ Ende.

Deep Space Nine und Discovery hingegen haben mir Unruhe beschert. In Deep Space Nine[5] bekommt Odo ein „neugeborenes“ Wechselbalg und versucht dieses aufzuziehen -was nicht so gut funktioniert; wäre es doch mit höheren Produktionskosten verbunden gewesen.
Und in Discovery [6]….markiert die nächste Zeile wenn ihr es lesen möchtet; aber es kann einen schon den Appetit verderben.
L’Rell inszeniert den Tod von Ash/Voq und deren gemeinsamen Kind. Zur Bestätigung zeigt sie dem versammelten Rat der Klingonen deren abgeschlagene Köpfe. Das Kind ist zu dem Zeitpunkt noch ein Säugling. Auch wenn man weiß das es sich nicht um Kopien handelt, gerissen hat es mich ordentlich.

Alle Star Trek Serien gibt es bei Netflix.

fußnoten

  1. Hagakure |de.wikipedia.org
  2. h0pkin’s Podcasts |feeds.fyyd.de
  3. The Orville: Staffel 2, Episode 6: A happy refrain (noch kein deutscher Titel bekannt)
  4. Star Trek – The Next Generation: Staffel 4, Episode 25: In Theory (Data’s erste Liebe)
  5. Star Trek – Deep Space Nine: Staffel 5, Episode 12: The Begotten (das Baby)
  6. Star Trek – Discovery: Staffel 2, Episode 3: Point of light (Lichtpunkt)

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