#77-2019

Vaterfreuden | Star Trek | Star Wars Resistance | Immortal Hulk | You vs. Wild

Nach langem hin und her haben wir endlich die Bestätigung für einen Umtausch bekommen. Das verpackte Trum ist schon seit vergangenem Dezember im Vorraum gestanden.

Kirby hat sein Bällebad ausporbiert und für gut befunden. Die Nachbarn haben angerufen und nachgefragt ob alles in Ordnung ist; sie konnten seine Laute nicht interpretieren. Das Bällebad kommt in dieses Woche in unsere Kindergruppe. Ob dann das Nachbarhaus anruft um Hilfe anzubieten?


Ich habe Star Trek – Deep Space Nine abgeschlossen. Die Serie ist in meiner Liste ein paar Plätze nach oben gerrückt. Mir gefällt der starke Kontrast zu TNG. Sisko selbst erwähnt, das in der Föderation viele darauf vergessen haben, dass es in den Randgebieten nicht so friedlich zugeht wie den Kernwelten. Der Konflikt der Bajorner mit den Cardassianern verdeutlicht dieses; wie kann in so einem Utopia solches Leid hingenommen werden?
Später hat man mit dem Dominion, welches zu Beginn der Serie hier und da Erwähnung findet, die Antithese zur Föderation eingeführt. Der folgende Krieg wird zwar dazu verwendet zu zeigen, wie fragil Frieden und Wohlstand sind und wie weit man geht um zu Gewinnen. Als der Krieg dann gewonnen ist, zeigen sich übertrieben schnell das nur der Kampf es geschafft hat die Kräfte zu bündeln.
Dazu bekommt man durch die Bank gute Figuren. Worf ist mir auf die Nerven gegangen; bei dem und seinem Sohn Alexander habe ich schon zu TNG Zeiten das Gefühl gehabt, dass man keine Ahnung hat wo man mit ihm hinmöchte. Er hat wahrscheinlich auch zu viel Ablehnung erfahren[1].
O’Brien ist mein Favorit. Wahrscheinlich weil er absichtlich keine kommisionierter Offizier ist und in einer Tour nur Scheiße an den Kopf geworfen bekommt[2].
Und Abery Brooks als Benjamin Sisko hat für eine Art Intimität gesorgt. Sein Schauspiel war eine Einladung am Leben dieses Menschen teilzuhaben, das komplette Gegenteil von Picard, bei dem man den Eindruck hatte er würde den Zuschauer ebenso auf Abstand halten wollen.
In den letzten Episoden scheint es für mich so, als wären auch die Autoren draufgekommen das man sich mit dem esoterischen Plot rund um die Wurmlochwesen ein Eigentor geschossen hat. Sisko’s verschwinden macht die Sache nicht besser, außer das man eine der spannenderen Figuren aus der Spielzeugkiste entfernt hat.
Aber nun verstehe ich die Entscheidung warum man Voyager in einen unerforschten Winkel der Galaxis gesetzt hat und danach mit Enterprise beim Prequel Zug mitgefahren ist: Das etablierte Star Trek Universum ist in DS9 aufgemischt hinterlassen worden, aus dem Scherbenhaufen eine Vase zusammenzukleben ist eine Aufgabe für die man kein Danke hört.

Das Staffelfinale von Star Wars Resistance ist noch ersnt geworden. Das hat sich zwar über die letzten Episoden angekündigt, dass man dann so schnell so weit geht hätte ich nicht angenommen. Aber andererseits, wieso sollte man Kindern den Wahnsinn der Realität vorenthalten, wenn man sie mit so bekannten Bausteinen verständlich machen kann.
Der Hyperraum Sprung in unbekanntes Terrain ist ein interessantes Sprungbrett, könnte man vielleicht Ezra Bridger aus Rebels wiedersehen?
Einziger großer Minuspunkt des Finale ist die Erwähnung gewesen, dass es nicht möglich sei, nicht aus der Atmosphäre eines Planeten in den Hyperraum springen zu können. Die Serie bzw. diese Epaiode habdelt zu derselben Zeit wie Episode VII; und da springt der Millennium Falke in die Atmosphäre von Starkiller Base, ein zu einem Todesstern umgerüsteter Planet mit Atmosphäre und Schwerkraft.
Komisch ist, das die an Myiazaki bzw. frühe Studio Ghibli erinernde Optik auf Bildschirmfotos nicht eingefangen werden kann –jedenfalls nicht von mir.

reistence-final-shot
Rechte liegen beim Inahber

Das Cover zu Immortal Hulk no.15 (2019) gefällt mir. Ich muss da endlich aufholen, vor allem wenn man Doc Samson zurückbringt. Mit dieser Version des Hulks bin ich mir sicher das der ein paar Watschn abkassieren wird.
Das klassische Hulk Design vermisse ich in den Heften. Man hat ihn zwar wieder zurück zu seinen Wurzeln als Horrorfigur geführt, aber die vorstehende Stirn und „drahtigere“ Figur gefällt mir besser als der etablierte zehnfach-Schwarzenegger. Andererseits hat der wieder gut zu der emotionalen Grundlage der Figur gepasst. Wütend genug für zehn ist er ja.

immortal-hulk-15-cover
Rechte liegen beim Inahber

Ich werde die interaktive Bear Grills Show auf Netflix[3] auf jeden Fall schauen, wenn man in jeder Episode die Möglichkeit hat, ihn ein Mitglied der Crew verspeisen zu lassen –samt Exkrementen natürlich– und ihn aus der Haut einen Schlafsack oder einen Overall machen zu lassen, mit dem er die anderen Crewmitglieder erschreckt. Das ist eine der Visionen die wir am Arbeitsplatz über eine von uns produzierte Wildnis-Sendung haben.

fußnoten

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