#173-2019

professioneller Alltag | Vaterfreuden | die Allgemeinheit | gscheite Geräte | Überwachungssaat

Dienst bis spät in die Nacht hinein. Auf dem Papier hat es sich nach viel Arbeit angehört; in der Realität habe ich das Lager noch mit Spuke poliert und die Regalkanten mit Seidenpapier gebügelt, damit die Zeit vergeht. Wenigstens bin ich pünktlich nach Hause gekommen.

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Kirby trainiert Treppen herunterzusteigen. Dumm ist nur, dass der Abstieg von der Couch für ihn ebenfalls als eine Treppeneinheit gilt. Prinzipiell richtig; am Arbeitsplatz sagen wir auch „Du kannst mit einem
Schritt unten sein, ist nur 20 Meter hoch.“

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Es muss etwas in der Luft liegen. Bei Außentemperaturen 32 Grad Celsius laufen Jugendliche in Kapuzenpullovern durch die Gegend, und referieren vor weniger dick bekleideten Gleichaltrigen über Huren und deren Söhne. Erinnert mich an meine Ex-Schwägerin, die mir einmal gesagt hat „We devolved from brothers and sisters to niggas and bitches.“ Scheint so als wäre der Prozess bei den nicht aus Afrika stammendem Personal ebenfalls abgeschlossen. Ich schimpfe viel und gerne, aber dass man immer gleich die ganze Familie mit hineinziehen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Waren wir genauso in dem Alter? Sehe ich es zu streng?

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Ich werde allgemeine Verweise wieder in „Vorbeigekaufen“ setzten.

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vorbeigelaufen

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