Eisenbahnromatik

[ journal ]

Wäre ich ein Organ der Exekutive, würde ich Bekannte/Freunde/Familie mit „Du bist verhaftet.“ begrüßen. Der Gedanke amüsiert mich gerade.

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Auf der Fahrt nach Hause, stand ich in der Bim herum, als ein Kind Blickkontakt mit mir aufnahm. Dann versteckte es sich hinter der Lehne seines Sitzes, und steckte den Kopf langsam wieder heraus, mit schelmischen Blick. Ich tat als hätte ich mich erschreckt. Das spielten wir noch ein paar Mal, bis das Kind plötzlich sprach. „I wanted to wear a dress today, and my Mum said yes, this is her by the way. And over there in the stroller is my brother who has a mood today.“
Die Mutter nickte nur, das Baby war nicht gut aufgelegt, und sie damit beschäftigt. Dann mussten sie schon aussteigen und das Kind verabschiedete sich mit „Bye bye stranger.“ von mir. Da begriff die Mutter, dass ihr Kind kein Gespräch mit ihr oder sich selbst führte. In ihrem Blick lag diese Besorgnis, die man erst erkennt, wenn man selbst ein Elternteil ist. Mehr als ein „Happy new year!“ traute ich mich nicht sagen.

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Kirby schnappte sich die Ricoh GR und schoss ein paar Fotos.

Die Kleinigkeiten welche uns am Brio System frustrieren, verfolgen Kirby bis in den Schlaf. „Bahnhof! Nein!“ rief er.

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