Kottan bekrittelt

/TV/Nostalgie

Während der Arbeit besprachen ein Liebhaberkollege und ich die Zukunft des österreichischen Rundfunks, während unsere Praktikantin lernte, einen Verteilerplan zu lesen.
«Ob wir jemals sowas wie „Kottan ermittelt“ auf modern bekommen?»
«Das war schon in den 80ern nicht mehr möglich.» «Nie „Tohuwabohu“ gesehen?»
Da schaltete sich die Praktikantin ein.«Tohuwabohu?»
«Das haben’s in den 90ern rauf und runter gespielt.»
«Die Gnade der späten Geburt hat mir das Vergnügen leider verwehrt.» Da fiel dem Kollegen und mir ein, dass wir—wieso auch immer—alle Menschen am Arbeitsplatz in unsere Altersklasse stecken, so wie unsere Vorgänger ihrerzeit.

Sie sah sich eine Episode an—zehn Minuten lang. «Eh lieb.» war Ihr Urteil.

Ich muss zugeben, 30 Minuten drücke ich auch nicht mehr durch, aber die Erinnerung brachte uns dazu, ein Segment für unsere imaginäre Sketch Serie zu formulieren, in der sich ein in Wien geborener Japaner im wiener Dialekt über die olympischen Spiele echauffiert.

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