viel Kake

Welche Krankheit auch immer durch den Kindergarten marschierte, sie ließ uns mit unerwarteten Langzeitsymptomen zurück: Geschmacks- und Geruchsverwirrungen. In unregelmäßigen Abständen habe ich den süßlichen Verwesungsgeruch in der Nase. Jede Mahlzeit und Flüssigkeit schmeckte bisher vorverdaut. Bei den Kindern ist es ähnlich. Kirby und Andere klagen darüber, dass Ihnen das Essen nicht schmeckt, und über komische Gerüche. »Hast du ein Butschi gelassen?« fragte man öfter.
Dazu spinnt mein Darm; was er ja ohnehin Krankheitsbedingt macht, dieses Mal in neuen Variatonen. In meinem Zustand ist es nicht unüblich, oft zu viel Gas im Darm zu haben, das einem Quer steht. Mit der Zeit lernte man zu interpretieren, wie es um Menge, Lautstärke und Geruch stand. Diese Regeln wurden ausgesetzt. Momentan ist jede kleinste Flatulenz in der Lage dazu, Demonstrationen aufzulösen. Dazu lässt sich das permanente Gefühl, kaken zu müssen, nicht durch Ablenkung ausblenden.

Apropos Kaken: Der Hippie-Cousin behandelte sich im vergangenen Jahr mit Ivermectin gegen eine mögliche Covid19 Infektion. Ergebnis: Ebenfalls Kotdrang, ohne Erleichterungsmöglichkeit. Testen kam nicht in Frage, denn selbst bei den hier erhältlichen Gurgeltest werden irgendwelche Gnome in den Körper eingeschleust die … was weiß ich; in seinem Weltbild bin ich als geimpfter schon gestorben—zuerst am ersten, dann am 15ten September, inzwischen soll Nebel den Tod auslösen.

Und angesichts des momentanen Umgangs mit dem Thema Covid19 und den Erzählungen der Verwandtschaft, die im Gesundheitsbereich arbeitet … ich mag nicht mehr. Ich will keine Meinungen mehr hören—egal zu welchen Themen. Ist das ein Weltweites Problem, dass jeder meint, Experte für Alles zu sein?
Ein Kollege sagte erst:
»Oft denke ich, ich wäre der dümmste Mensch auf Erden; und dann erzählt mir einer, die Erde sei flach, und es passt wieder für fünf Minuten.«
Vor Wochen erzählte er mir, die Regierung plant die Errichtung von Arbeitslagern für Ungeimpfte.

Apropos Verschwörungen: An einem Standort verabschiedete sich 2019 der Rechner für die Hauslichtsteuerung. Seinen Dienst trat dieser zu Windows XP Zeiten an, und die ansässige EDV Abteilung tauschte das Gerät gegen eines, auf dem Windows 10 läuft. Kein Problem, läuft die alte Software eben in der in Windows enthalteten Emulation.
Seit kurzem meint das Hauslicht, die Kollegen dort auf deren Photosensibilität testen zu müssen, indem es unangekündigt wild zu blinken beginnt. In einem Gespräch erfuhr ich, die Abstände in denen diese Störung auftritt, wurde seit der Inbetriebnahme der zweiten Steuermöglichkeit kürzer. Moment, welche zweite Steuerung? Es wurde ein zweites Terminal für die Portiere installiert; identische Hardware. Nun war ein Kollege mit dem ich mich darüber ausstauschen wollte der Meinung, die Rechner ziehen ständig Updates, was die Flakereien verursacht. Darüber unterhielt ich mich mit den örtlichen Diskettenlutschern, die mir erklärten, dass beide Rechner keinen Zugang nach draussen haben. Ich warf einen Blick auf die Systemeinstellungen sowie die Verkabelung, und wahrlich, die Rechner reden nur mit einem Signalmerger, welcher dem Dimmer erzählt, was Sache ist.»Du kennst ja Windows, wer weiß schon, was das WLan macht.« war die Antwort meines Kollegen. Das war wieder ein Fachgespräch. Ich fragte dann nicht mehr nach, ob die Speicherverwaltung sich in der Emulation ein Bein stellt, und die Rechner beim Synchronisieren der Werte darüber stolpern könnten; diese Frage schickte ich an die ansässige EDV.

Einen hab‘ ich noch! An einer Arbeitsstätte steht ein Besuch der Behörden an. Dort ist man nervös, und versucht das Haus in den Urzustand zurückzuversetzen, was zu einer faschingswürdigen Nachricht an uns führte: Wir sollen es nach Möglichkeit unterlassen, die Sitzmöglichkeiten in den Technikräumen zu bewegen. Zum Glück muss ich—vorerst— dort nicht Platz nehmen.

+++

Durch Zufall fanden wir ein Geburtstagsgeschenk für meinen Vater. Der erzählte Kirby, dass er gerne wieder einmal mit einer Slotbahn spielen möchte. Kirby erzählte mir davon, und ich besorgte eine von den kleineren Carerra Bahnen, und machte mich darüber schlau, ob es »bei uns« Vereinsstrecken oder Rennvereine gibt. Siehe da, alles—sogar in der Nähe—vorhanden. Wieder ein Hasenbau, in dem man sich verlaufen kann.

/ 2021-11-12
/ Butschi = Furz
– Ich nenne Ihn den »Hippie Cousin«, weil er immer wieder in irgendwelchen Kommunen abtaucht, und wieder auftaucht wenn das Geld verbraucht wurde.
– Ivermectin
/ #journal #professioneller alltag #die liebe familie

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