Blutarmut

Ich dachte nie das es jemals soweit kommen wird: ich ging mehrere Abende in Folge bereits vor 20:00 ins Bett. In den letzten Wochen fühle ich mich weder wach oder müde, sondern entweder, als ob ich kurz davor bin einzuschlafen, oder kurz nachdem ich aufwache. In Kombination mit einem Muskelkater.

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Die moderne Erziehung erklärte mir, wie man die Bezeichnungen »richtig« und »falsch« aus der Sprache streicht, um das Selbstbild des Kindes zu festigen. Prinzipiell finde ich diese Methode in Ordnung, weil es einem auch selbst hilft, bewusster zu sprechen—und bewusstes Sprechen räumt so viele Hindernisse, die zwischen Menschen stehen können aus dem Weg.
Bei so manchem Beispiel geht mir allerdings der Feidl[1] auf: »Die Erde ist eine Scheibe? Ich habe da andere Informationen; lass uns einmal nachlesen.«. Ja, und was steht dann so auf dieerdeisteinescheibe24.de? In vielen Bereichen muss es ein »Das ist falsch weil… « geben, weil wir sonst nurmehr besorgte Bürger erziehen, die in den Standorten von Fastfood Ketten nach entführten Kindern suchen.

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Ist ein alter Hut, aber er passt immer noch: die »Oasen der Ruhe«, die mir mein Therpeut zu finden riet. Jetzt stehe ich schon um 04:30 auf—um 05:00 müsste ich—, was mir bis vor Kirbys Geburt 30 Minuten Stille verschaffte. Inzwischen steht die Frau aber auch auf, und durch ihr Asthma, hustet sie dann eben lang und oft. Und beim Umrühren des Kaffees hebt sie Gruben im Boden der Tasse aus, was durch das Arbeitsgeräusch des Druckers untermalt wird. Vor Kirby fand das im Arbeitszimmer statt.
Auf dem Weg zur Arbeit sind es dann die Leute die nach Zigaretten fragen. Und die kürzlich enstandenen Tourettepatienten, die Sätze wie »IHR SEID DOCH ALLE SCHLAFSCHAFE! MÄÄÄH! MÄÄÄH« rufen.
Dazu habe ich eine Idee: ich bau eine Bombenwestenattrape, und wenn wieder einex die Meinung auskommt, biete ich an, gleich alle in die Luft zu sprengen. Und wenn dex—hoffentlich—seinex Meinung in die Hand nimmt, drücke ich den Auslöser und es spielt irgendein Lied. Kool and the Gangs Celebrate z.B..

Und weil wir gerade bei Hirten sind: Österreichs Blutkonserven waren schon lange nicht mehr so knapp wie momentan. Man brachte Triagemaßnahmen ins Gespräch. Und was sagen die Hirten im professionellen Alltag? »Ha, ich brauch mir um die Teuerung keine Sorgen machen, der Mangel kommt davon, dass man Impflingblut nicht verwenden kann, und mein reines Blut ist Gold wert.«. Ich riet den Gewinn maximal auszureizen, und das gesamte flüssige Gold auf einmal abzugeben.
[Inzwischen] Ein Kinderspital in Österreich begann damit, Operationen abzusagen; in Niederösterreich werden ebenfalls Eingriffe verschoben.

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Eight Billion Genies ist besser als ich dachte. Vom letzten Comic von Charles Soule und Ryan Browne war ich enttäuscht—vor allem nachdem Ryan Browne sich über Kickstarter die ultimative ultimaitve Ausgabe von God hates Astronauts finanzieren ließ; bis er dann draufkommt, dass er ja noch ein paar Ideen dafür hat—, aber das hier ist einmal interessant. Die Geschichte: Plötzlich erscheinen Geister auf der Erde, für jeden Menschen einer, die einem einen Wunsch erfüllen. Wahnsinn bricht aus. Der Plot fokusiert auf eine Gruppe von Menschen in einer Bar in den USA, und wie diese die ersten acht Sekunden nach dem erscheinen der Geister erleben in Heft eins; acht Minuten in Heft zwei; usw.. Die Idee, die Zeit so zu strecken ist gut, weil man somit Progression Raum gibt; man schiebt dem »decompressed storytelling« einen Riegel vor. Ich denke, deswegen gefällt es mir so gut, weil die Autoren sich dazu zwingen, immer schneller zu erzählen. Oder einen Trick haben, den ich nicht kommen sah.
[Inzwischen] Ich muss wohl alles zurücknehmen… Die Beiden haben die Verwurstungsrechte an Amazon verkauft, als Executive Producers. Ich nehme an, das wird Veröffentlichungsverzögerungen mit sich bringen.

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Ich kam endlich dazu, das erste Heft von Daniel Warren Johnson’s Do A Powerbomb zu lesen. Der Tritt einem wieder in die emotionalen Weichteile, und illustriert es in seinem hyperrealen Stil, der die interpretation des beim Wrestling gesehenen für Aussenstehende abbildet.

Szene aus Do A Powerbomb
aus Do A Powerbomb no.1 (2022)

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Die Gruppe an Klienten, die sich in She-Hulk no.4 (2022) fand ich interessant. Das fehlt seit langem, ein Comic in dem Jen Walters wieder primär Anwältin ist. Karnak’s Anwesenheit war ein »Aha?« Moment, dabei war er wegen der Punchline da; was die Figur präzise beschreibt.

aus She-Hulk no.4 (2022)

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Der Soundtrack von Shin Ultraman kam an, und es ist schön, all die klassischen Themen aus der 1966er Serie auf CD zu haben.

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Über Enternainment Earth bekam ich den ersten Blick auf die Filmversion von Doctor Fate—in Spielzeugform. Joaaaaa, das Brustharnisch ist mir zu verschnörkelt, aber die fehlenden Sichtschlitze auf dem Helm sind eine gute Idee—weil Kent Nelson ja oftmals nur seinen Körper hergibt, und Nabu seine Augen nicht benötigt.

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Kirby Antworten sind immer sehr spezifisch; letztens antwortete er auf meine Frage danach, was er denn baue: »Ich baue eine Zelle; aber nicht wie eine im Körper, sondern wie im Gefängnis.«. Und dann ist da ein Haufen Kleinigkeiten, die er vor Ewigkeiten aufschnappete und merkte.
Inzwischen schwimmt er—mit Schwimmscheiben, aber er schwimmt. Als Hydrophober war das ein sehr schöner Anblick.

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Fand diese Schreibtinte: Tesla Coil von Birmingham Pens.
Versand nur in den USA… Höchstwahrscheinlich sollte man auch nur ein dezidiertes Schreibgerät damit verwenden bzw. bei einem Tintenwechsel—nach einer gründlichen Reinigung—nurmehr mit einer Pipette oder Spritze befüllen.

/ 29–Juni – 1–Juli–2022
/ [1] Feidl = Messer; meißt Taschenmesser
/ #journal #schreiben #die allgemeinheit #comics #ultraman #vaterfreuden
/ Bildrechte liegen bei den Urhebern

Comics!

Devil’s Reign no.1 (2021)

Wilson Fisk ist momentan der Bürgermeister von New York.
Richtig, der Kingpin.
Und der ist—aus Gründen—so angefressen auf Daredevil, dass er ein Verbot von Superhelden in New York ausruft.
Wieder richtig, hatten wir bereits in ähnlicher Form in Civil War vor 14 Jahren. Nur floß in der Zeit ordentlich Wasser den heimischen Strom herunter, und statt Mark Millar schreibt Chip Zdarsky. Und diese eine Seite zeigt, dass der sein Publikum für intelligent genug hält, zu verstehen auf welcher Seite Captain America steht. Später hält er zwar eine kurze Rede mit den «klassischen» Phrasen, aber zumindest ohne einer Kamera im Gesicht.

devils reign no1 2021
aus Devil’s Reign no.1 (2021)

Ich hoffe, die politischen Ambitionen einer anderen Figur in Zusammenhang mit deren Rolle in Civil War bleibt nicht unerwähnt.
Oh, und bei der Vignette mit Jessica Jones und Luke Cage wurde ich zu Beginn an Bill Foster’s Rolle in Civil War erinnert, aber ein Shocker Roboter würde niemanden vor dem Ofen hervorholen.
Ich bin gespannt auf das nächste Heft.

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Made in Korea no.6 (2021, abgeschlossen)

Made in Korea’s Ende sollte mir eigentlich nicht gefallen. Es ist ein … «billig» fiel mir ein, passt aber nicht vollends. Die Geschichte endet in einer Ecke aus der sie mit einem esoterischen Kniff, der bezogen auf die Natur des Protagonisten—ein humanoider Roboter—Sinn macht, entkommt. Empfehlen würde ich die Serie trotzdem. Zu Beginn meint man wohin die Geschichte um einen Roboter, der immer menschlicher wird, gehen wird. Dann zog der Plot mir so rasch den Teppich unter den Füßen davon, dass ich es an diesem Punkt nur empfehlen kann.

Die Seite unten wählte ich aus, weil sie für mich zeigt, wie die Gesellschaft Ihre Kinder behandet. Wir zerlegen Sie, und bauen Sie nach unseren Vorstellungen wieder auf. Nicht Alle, aber wenn ich an meine Schulzeit denke, war da schon recht viel Indoktrination dabei.

made in korea no6 2021
aus Made in Korea no.6 (2021)

/ 2021-12-9
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Comics!

Die letzten Monate riss mir kein Comic etwas heraus … und wenn mir etwas gefiel, grätschte mir die Depression dazwischen.
Probieren wir es wieder einmal:

Avengers no.50 (2021)

Schaute schon lange in kein Avengers Comic mehr. Jason Aaron schrieb zwar Geschichten, welche das Marvel Universum erschütterten, deren Wellen aber—auf meinem Lesestapel—nicht in anderen Titel spürbar waren. Da waren die Celestials; Tschernobyl wurde von den Vampiren übernommen und Blade ist deren Sherriff; Khonshu unterwarf die Welt um sich vor der Phoenix Force zu schützen—welche Marc Spector, Khonshus «Faust» Moon Knight, zu sich betete sich von ihm lösen zu können; und She-Hulk wurde von der Winter Guard das Gehrin rasiert, damit diese eine Atombombe in Atlantis zünden können.
Aber Heft #50 … Heft #50 schlug dem Faß den Boden aus. Beinahe auf jeder zweiten Seite passierte etwas, aus dem man einen neuen Event stricken kann.
Und nichts in dem Heft fasste dies besser zusammen als Ka-Zars Ausflug durch Raum und Zeit, auf dem er auf jemanden traf der dabei war, sich eine «Dosensuppe» zu wärmen.

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aus Avengers no.50 (2021)

Ich hoffe—hoffe,hoffe,hoffe—das der Wahnsinn so weitergeht.
Und ich werde die bisher erschienenen Hefte noch einmal lesen, nach den ersten paar Heften blätterte ich sie nurmehr durch, wenn ich sie auf dem Lesestapel meines Bruders fand.

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Decorum no.8 (2021)

Team Hickman ließ sich Zeit, brachte drei Hefte durch einen … nennen wir es «Trick» … in diesem unter und beendete es mit «wir setzen das ganze dann in einer neuen Serie fort—soweit wir nicht das Interesse daran verlieren; und selbst wenn wir das nicht tun, könnten wir diese für einen höheren Preis über Substack veröffentlichen».
Und trotzdem machte es Spaß.

aus Decorum no.8 (2021)

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Human Targen no.2 (2021)

In den ersten beiden Heften waren großartig. Tom King und Greg Smallwood scheinen aus einem Twitter Scherz darüber das Tom King wohl auch ein Human Target Comic schreiben zu können, eine art Noir Detektivgeschichte gemacht zu haben, die in einer 60er/70er pop Ästhetik erzählt wird, und die Justice League International aus den 80ern beinhält.
Wie gesagt, bisher ist es großartig und ich hoffe es gibt keine Verzögerungen bei der Veröffentlichung.

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aus Human Targen no.2 (2021)

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Daredevil no.36 (2021)

Die letzten paar Hefte wirkten ein wenig … zurückhaltend, aber #36 wirkte wie der Wechsel auf die linke Spur. Daredevil ändert seinen Umgang mit der Klientel und lässt einen Bart stehen. Und wenn die Haarpracht in seinem Gesicht keinen Einfluß auf den Cliffhanger des Hefts hat … dann kann ich auch nichts machen, aber ich denke Chip Zdarsky wird da schon einen passenden und humorvollen Weg gefunden haben die Beiden zu verknüpfen.

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aus Daredevil no.36 (2021)

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Fire Power no.18 (2021)

Bis April 2022 macht Fire Power Pause, aber bisher war es eine unterhaltsame Reihe, die ein- oder zwei Mal auf hohem Niveau schwächelte, was aber vollkommen egal war, weil Chris Samnee alles großartig aussehen lässt.

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aus Fire Power no.18 (2021)

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und sonst?

Ich versuche mich noch einmal durch Kaijumax zu lesen; die Serie endet mit dem sechsten Heft der aktuellen «Staffel». Zu Beginn war die Serie allerdings … roher, auch in der Darstellung der Gewalt des Gefängnisalltags, was notwendig ist um den Alltag der Figuren entsprechend darstellen zu können, aber, was soll ich sagen, Vaterschaft veränderte, wie ich damit umgehe—besonders wenn man bedenkt, dass es in tatsächlichen Gefängnissen schlimmer ist.

Eine gebrauchte Ausgabe der Krazy and Ignatz Comics von 1919 bis 1921 fiel mir ins Regal. Ich fürchte es zu lesen, weil es ein neues Loch sein könnte.

/ 2021-12-7
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Comics

Superman – Red and Blue no.1 (2021)
Seit der … dritten oder vierten Wiederholung der Anthologiereihe Batman – Black and White ist der Regalplatz für farbreduzierte Comics kleiner geworden. Nach Wolverine und Carnage dachte ich, mit Superman’s Eintritt würde es in dem Bereich weniger dramatisch werden, und auch wenn nicht jede Geschichte in dem Heft der des Vorschaubilds ähnelt, es ist „realistisch ernster“ als in den regulären Geschichten des »Mann von Morgen«. Ein überraschender Blick über den Tellerrand, die restlichen Hefte stehen auf meiner Liste—muss ich allerdings noch abholen. Und lesen.

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aus Superman – Red and Blue no.1 (2021)

Lehrjahre (2021, dt. Ausgabe)

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Guy Deslisle erzählt von den drei Jahren in denen er die Sommer in der Papierfabrik arbeitete, in der sein Vater als technischer Zeichner arbeitete. Es ist ein Job der Flexibilität fordert—oft wird man kurzfristig zu einer der 12 Stunden Schichten gerufen—, und einen auch passiv körperlich fordert; hohe Temperaturen und konstanter Lärm sind ständig im Dienst. Solch ein Platz produziert—verlangt sogar—nach »Charakteren« die ihn am Laufen halten. Es war dieser Aspekt der mich zur Lektüre des Comics führte, arbeite ich doch selbst mit Menschen zusammen von denen man meinte, es gäbe sie nur in Drehbüchern. Deslise nimmt aber abstand davor, die Menschen zu karikieren, selbst, wenn sie seinem Lebenswandel gegenüber negativ eingestellt waren.
Es ist eine Geschichte, wie wir sie alle kennen—der Übergang von einer Lebensphase in eine andere, zu einer Zeit, in der man die Welt roher wahrnimmt—, aber aus einem Umfeld, dass wir weniger oft gezeigt bekommen.

Der Reprodukt Verlag bietet hier eine Leseprobe an.

Lucky Luke Band 99: Fackeln im Baumwollfeld (2021)

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Lucky Luke erbt eine Baumwollplantage in den Südstaaten. Er ist nicht davon begeistert, seine Nachbarn ebenso, denn Luke plant, seinen Besitz in die Hände der Sklaven zu legen, welche ihn bewirtschafteten. Man rückt also aus, um Luke und die Sklaven von deren Vorhaben abzubringen.
In vielen Rezensionen laß ich, der Band sei den Lesern zu modern, zu sehr auf ein bestimmtes Publikum zugeschnitten und das Ende ein ungeschickter Akt des entkommens aus der Ecke, in die man sich hart hineinarbeitete. Was mein Interesse daran weckte.
Ich kann die Kritik verstehen, teilen kann ich sie nicht. Ja, wir lesen Comics primär, um dem Alltag zu entkommen; besonders Reihen wie Lucky Luke. Ihnen wohnt eine Vertrautheit inne die Halt gibt und einen in seinem Sein bestätigt. Bei neunundneunzig Bänden kann einer dabei sein, welcher einen Hauch von unangenehmer Realität durch die Cowboyromantik wehen lässt. Die größte Lüge in der Geschichte ist ohnehin Luke selbst, der Cowboy der kein Interesse am Wohlstand zeigt. Das Ende ist das konsequente Fortsetzen des Kurses. Auch jemand der schneller als sein Schatten schießt, stünde der Institution Sklaverei schutzlos gegenüber, würde er sich dafür entscheiden dagegen vorzugehen.
Was mich allerdings störten, sind die Bezüge zum realen Geschehen, diese rauben der Geschichte die Zeitlosigkeit, diese wohnt dem Band nämlich inne.

Ariol no.8 (2018/dt. Ausgabe)

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So, dann hätte ich das auch einmal gelesen.
Und ich verstehe wieso Ariol mir von anderen Comic lesenden Eltern empfohlen wurde; es ist so wie man es in enem der Werbesätze auf dem Buchrücken ließt:

»Ariol, das ließt man erst so und dann passiert’s einem plötzlich voll selbst.«
-ein kleiner Leser

Und als älterer Leser kann ich bestätigen, dass man im Laufe seines Lebens durchaus einen Großteil des gelesenen in der einen oder anderen Form selbst erlebt, allerdings–und verständlich–fehlte einem damals die Erfahrung, Empathie und der Überblick, die man im Laufe des Lebens »gewinnt«.
Durch die Darstellung der Figuren als antropomorphe Tiere, entsteht der notwendige Abstand, um die Geschichten für Kinder interessant zu machen, denn am Ende sind es–wie bereits erwähnt–Szenen aus dem Alltag die unter eine Lupe gelegt werden.

Leseprobe

Crossover no.7 (2021)
Ich mag die Reihe nicht; aber ich mag die Idee: Was wäre wenn Comics plötzlich in unserem Leben stattfänden?
Und dann kommt Chip Zdarsky daher, und nutzt diese Idee um uns mehr zu zeigen als Superman-analogie oder Panzer, wer gewinnt? Er nutzt die Idee um die Frage zu stellen, wie eine Persona, die man für seine Arbeit kultiverte, wohl mit einem umgeht und umgekehrt?

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aus Crossover no.7 (2021)

The Six Sidekicks of Trigger Keaton no.1 (2021)
Kyle Starks hat ein neues Commics in den Regalen? Ich bin da.
Trigger Keaton war einmal einer der bekanntesten Namen im Actiongenre auf den großen und kleinen Schirmen. Doch seine Art hinterließ bei jeder Produktion verbrannte Erde, besonders bei seinen Co-Stars. Wie im Titel finden im Laufe der Geschichte sechs davon zusammen um die dubiosen Umstände seins Ablenes aufzuklären–was nicht einfach ist, denn die gesamte Industrie hätte Trigger gerne ein Messer in die Brust gerammt.
Kyle Starks schafft es wieder, seine eher absurde Prämisse–Stunman War!–mit Figuren zu erzählen, welche ihr die Ernsthaftigkeit verleihen, die sie braucht um zu funktionieren. Zwar zeichnet er dieses Mal nicht, aber Chris Schweitzer übernimmt Stark’s Stil, lässt die Figuren aber weniger »flexibel« wirken.
Ich freue mich auf mehr.

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aus The Six Sidekicks of Trigger Keaton no.1 (2021)

Kaijumax season six no.2 (2021)
Die Invasion der Erde geht weiter, und ein paar der Gefängnisinsassen hat den Deal der Regierung angenommen, und hilft bei der Verteidigung der Erde–natürlich nicht uneigennützig. Und wie immer schafft es Autor/Zeichner Zander Cannon, da keine gute Tat unbestraft bleibt. Und das macht dieses Comic so großartig: nach jedem Heft meine ich »Noch einmal halte ich das nicht aus.«, führt man einen Freudentanz auf das wenn neue Heft erscheint, und denkt sich danach wieder »Noch einmal halte ich das nicht aus.«

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aus Kaijumax season six no.2 (2021)

Fantastic Four: Life Story no.2 (2021)
Wieso lässt man die 616er Version der Fantastic Four vor sich hin plätschern–in 30 Heften gab es einen guten, allerdings sehr guten Kniff–, wenn hier Gold gewaschen wird? Die Geschichte ist in den 70er Jahren des letzten Jahrunderts angekommen. Reed schafft den Spagat zwischen Familienleben und seinen Vorbereitungen für Galatus‘ Eintreffen nicht, und die Rechnung dafür ist hoch.
Ob beabsichtigt oder nicht, das zitieren und umdrehen der Reaktion auf Behandlung von Susan Storm durch ihren Ehemann, Reed Richards, ist etwas, was den aktuellen FF gut stehen würde.
Ich freue mich auf die 80er.

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aus Fantastic Four: Life Story no.2 (2021)

Ultramega no.4 (2021)
Nach zwei unterhaltssamen Heften, die nach dem großartigen Auftakt … schwach wirkten, fährt man hier wieder alles auf. Bumm Zack Brack–bis zum Ende. GEzeigt in James Harren’s wundervollen Zeichnungen die eine Art … Tokusatsu Disneyland zeigen. Schade, dass fürs erste eine Schaffenspause auf dem Programm steht.

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aus Ultramega no.4 (2021)

Star Trek: Year Five no.21 (2021)
Die vulkanische Geschichtsstunde geht weiter. Mir persönlich ist Spock’s Reise zur Findung seiner Selbst eine der liebsten Facetten von Star Trek, aber wenn man erst einmal den ersten Film gesehen hat, kennt man das Ziel. Hier allerdings hat man es mit dem B-Kanon–oder schon C-Kanon–zu tun, und es ist eine gute Idee, Spock direkt an den Punkt zu setzten, an dem sich die Bevölkerung Vulkans zum Teil endtgültig zur Logik hinwandten, und aus welchem Chaos diese Entscheidung entsprungen ist.

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aus Star Trek: Year Five no.21 (2021)

Justice League: Last Ride no.1/.2 (2021)
Habe mir von der Reihe nicht viel erwartet, und jetzt bin ich natürlich wieder überrascht darüber, dass der Chip Zdarsky ein guter Superheldencomic Autor ist. Er zeigt eine Justice League, die nach einem Kampf mit Darkseid schwer gebeutelt ist. Ein Teammitglied verlor dabei sein Leben, das Green Lantern Chor traf es so hart, dass man den Mond als neues Oa auserkoren hat, Superman’s Selbstkontrolle ist gefordererter denn je und Batman stimmte seine Arschgeige neu. Und als wäare es nicht schwer genug, bringen die verbleibenden Lanterns Lobo zur Liga, um sie um dessen sichere Verfahrung zu bitten. Der hat unter anderem die New Gods auf dem Gewissen, und man möchte ihn dafür vor Gericht stellen.
Es ist wieder so ein Fall von »Hach, wieso kann dass nicht Kanon sein?« Es liegt wohl an den inneren Konflikten, welche die Liga im Kanon durch das Überwinden der aktuellen Schwierigkeiten abschwächt, aber nicht löst. Hier sieht die Sache anders aus. Die Schnitte sind tief und die Wunden wollen nicht reicht heilen. Zwar gibt es eine Aufgabe, welche die Figuren zum gemeinsamen Handeln animiert, aber Lobo der Justiz zu überreichen, wird den Kollegen auch nicht aus dem Sarg holen. Und wie lange wird es wohl dauern, bis Batman den Druck nicht mehr stand hält?

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aus Justice Leage: Last Ride no.2 (2021)

Space Pirate Captain Harlock no.1 (2021)
Leiji Matsumoto erzählt einmal wieder die Geschichte seiner Bekanntesten Kreation, dem Piraten Captain Harlock. Ich bilde mir ein, dass ist das vierte Mal–die Originale sind inzwischen in drei Sammelbänden erhältlich–und die Geschichte wurde wieder angepasst und Co-Autor/Zeichner Jerome Alquie versucht in seiner Interpretation Matsumoto’s Designs mit denen modernen Animes zu verbinden. Man könnte beinahe meinen, der Computeranimierte Film wäre nie passiert.
Ich klinge jetzt wenig begeistert, aber mein inneres Kind jubelte beim lesen.

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aus Space Pirate Captain Harlock no.1 (2021)

Supergirl: Women of Tomorrow no.1 (2021)
Supergirl ist eine Figur, bei der ich immer denke »Schade, da hätte man mehr ‚draus machen können.« Hier ist mehr. Losgelöst von Ihrem Cousin und dem Planet Erde, darf die Figur eigenständiger handeln.
Bilquis Evely’s Zeichnungen erinnern dabei an klassische Sci-Fi Comics wie Flash Gordon, ist aber dynamischer.
Ich freue mich auf mehr.

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aus Supergirl: Women of Tomorrow no.1 (2021)

Rorschach no.1-.9 (2020-2021)
Wieso muss man noch etwas zu Watchmen sagen? Es ist doch eines der Superheldencomics, welches eine Art Geschichtsbuch und Vorhersage für das Genre darstellt. Als man 2012 Before Watchmen, eine Prequelreihe, in die Regale stellte, wirkte das Publizierte deswegen auf mich wie Papierverschwendung. Geoff Johns versuchte beim … vorletzten Reboot des DC Universums, die Figuren aus Watchmen in die Vorgänge des primären DC Universums zu ziehen, was mit Doomsday Clock zu einem mäandernden Versuch wurde, das Original zu adaptieren. Dementsprechend dachte ich auch über die Ankündigung eines Rorschach Comics: Muss das sein?
Wie man sich irren kann. Rorschach suhlt sich mit Genuss in Watchmen, ohne dabei zu sehr darauf aufmerksam zu machen. Er ist nicht der Zugführer der Nostalgieeisenbahn, sondern der Filter durch den die Figuren deren Zeit betrachten. Und dabei unternehmen wir einen Spaziergang durch die Geschichte der Popkultur in Watchmen—welche natürlich eng mit der unsrigen verbunden ist—, aber betrachten auch die—auch nach Trump noch immer vorhandene—politische Stimmung in den USA, welche ja in Teilen der Welt eine Ähnliche ist.
Rorschach stellt die Frage »Warum überquerte das Huhn die Straße?«, und folgt konsequent der Kausalitätskette. Genau meins.

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aus Rorschach no.2 (2020)

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Bonus:

Planetary Bias.

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aus Guardians of the Galaxy no.13 (2021)

Batman fasst sich zusammen.

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aus Justice League no.60 (2021)
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aus Batman: The Detective no.2 (2021)

Infinte Frontier no.1 (2021) referenziert aktuelle Ereignisse. Es ist ja nur ein Universum.

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aus Infinite Frontier no.1 (2021)

Das Cover zu Superman Red and Blue no.6 (2021) ist–Doc Shaner bringt die Figur auf den Punkt: »Willst Du mitkommen?«; genau das macht Superman aus.

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aus Infinite Frontier no.1 (2021)

Man vergisst gerne, was der Flash–es handelt sich hier um Wally West’s Geist im Körper des Reverse Flash–mit einem anrichten kann, wenn er einen schlechten Tag hat.

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aus The Flash no.771 (2021)

Titania und Crusher Creel, mein Traumpaar der Comics nach Big Barda und Scott Free.

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aus Gamma Flight no.1 (2021)

Klingt besser als »Vor Freude mit den Arschbacken klatschen.«

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aus Ultramega no.4 (2021)

Auch wenn die Zeichnungen großartig sind, die aktuelle Beta Ray Bill Serie mäandert mir ein wenig zu sehr. Aber wie gesagt: Danniel Warren Johnson ist großartig!

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aus Beta Ray Bill no.4 (2021)

Beim durchblättern von Marvelocity–ein Buch über Zeichner Alex Ross‘ Arbeiten für Marvel Comics–stieß ich über Designvorschläge für einen X-Men Neustart–und natürlich schaut Nightcrawler am besten aus.

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aus Marvelocity (2021)

Die aktuelle Eternals Reihe bewegt sich nicht besonders schnell, aber was Autor Kieron Gillen der World Machine in den Mund legt, ist sehr unterhaltsam.

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aus Eternals no.5 (2021)

Der alte »Lass den Arm nachwachsen« Trick ist eine Glanzleistung in »kreative Wege um Personen zu beschäftigen«, welche meine Psyche noch lange beschäftigen wird.

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aus The immortal Hulk no.47 (2021)

Ich erwähnte das Cover von The Marvels no.3 beim letzten Mal, jetzt wo ich eine bessere Version sah, wäre es interessant dem Vorschlag des Covers zu folgen, und George Clooney Reed Richards in dem kommenden Fantastic Four Film spielen zu lassen.
Und man bekommt einen besseren Blick auf das Kirby Design in seinen Händen. Waffe, Analysegerät oder Kaffeemaschine?

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ausschnitt aus dem Cover von
The Marvels no.3 (2021)

Auch wenn mir die Reihe nicht besonders gefällt, das Cover zu Crossover no.1 (2020) und dessen ersten Sammelband fasst die erste Erfahrung des lesens von Comics perfect zusammen.

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Cover von
Crossover vol.1 (2021)

Die Cover von X-Corps. gefallen mir.

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Cover von
X-Corps no.2 (2021)

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Comics

Star Trek: Year Five no.20 (2021)
Teil eins in der Reihe „Spock frischt sein Wissen über vulkanische Geschichte auf“, und lernt dabei, was wir ja schon seit Braveheart wissen: »Geschichte wird von denen geschrieben, die Helden hängten.«
Das Comic bleibt solide Kost, weil es schafft, die Figuren so wiederzugeben, wie man meint, sie aus der Serie zu kennen. Man kann sich zwar nach den ersten paar Panelen denken, wie sich die vulkanische Geschichte rund um die Abspaltung der Romulaner entwickelt, aber den Leser zusammen mit dem kontrollierten und logischen Spock in diese Zeit zu schicken; der noch eine Weile hat, bis er sich mit seiner menschlichen Hälfte in Star Trek – The Motion Picture arrangiert.

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Fantastic Four: Life Story no.1 (2021)
Wie in Spider-Man: Life Story, wird in dieser Serie eine alternative Geschichte einer belieten Marke aus dem Hause Marvel, in dem Maßstab von einem Jahrzehnt pro Heft, erzählt—in diesem Fall die Fantastic Four.
Nach dem ersten lesen, war ich enttäuscht. Wieso? Ich weiß es nicht; denn zwei Tage später, als ich das Heft noch einmal zur Hand nahm, gefiel es mir um einiges besser. Autor Mark Russel erzählt die Entstehung der First Family in den 60er Jahren, in einer, meiner Meinung nach verbesserten Version. Lediglich Ben Grimm fühlt sich in dieser Version „angeflanscht“ an—wie Johnny Storm im Original.
Dazu geht er auch auf einen Aspekt in der Entstehungsgeschichte ein, welcher in den letzten Jahren in Vergeseneheit geriet: die FF startete als Monster Comic, worauf hier wiederrum eingegangen wird, als Reed die Verwandlung seiner Begleiter beobachtet—zu sehen weiter unten. Es wird spannend zu sehen, was sich in den 70ern tun wird, wenn ein Favorit von mir seinen Auftritt—mit gehöriger Verspätung im vergleich zum Original—hat: Prinz Namor, der Sub-Mariner—zusammen mit der ersten Human Torch, einer der ersten Marvel Figuren.

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Beta Ray Bill no.2-.3 (2021)
Nach dem großartigen ersten Heft muss ich zugeben, dass diese beiden Hefte mich ein wenig … enttäuschten. Es ist nach wie vor großartige Kost besonders Daniel Warren Johnson’s Zeichnungen, und ich weiß, dass es am Ende eine Überraschung geben wird, mit der ich beim lesen nicht rechnete, vorerst bleibt die Geschichte jedoch, nicht vorhersehbar … sagen wir, die Geschichte scheint sicher.

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Mister Miracle no.1 (2021)
Ein interessantes Comic, anstatt Scott Free nach der erfolgreichen letzten Mister Miracle Serie wieder ins Rennen zu schicken, spannte man dessen Lehrling, Shilo Norman, ein. Und man nutzt dies auch aus, indem man Norman’s Rolle als Afro-Amerikaner nutzt um mit der Idee zu spielen, dass er als Mister Miracle nicht nur Todesfallen entflieht, sondern das Kostüm ihm hilft, dem Alltagsrassismus zu entkommen—und das diese Flucht wohl eines Tages enden wird.
Aber nach der letzten Seite frage ich mich, wie lange dieses Thema wohl noch besprochen wird.

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Bonus:

Ein Liebhaberkollege erinnerte mich daran, wie gut mir Shirtless Bear Fighter gefiel.

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Das Cover und Back Cover von Marvels no.2 gefiel mir besonders gut—beim Heft bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Das Cover zeigt Kevin Schumer in einem der Momente in denen man meint nicht beobachtet zu werden.
Das Back Cover zeigt Ben Grimm und Reed Richards während ihrer Zeit beim Militär, und während Grimm und die Soldaten die „klassische Aussrüstung“ tragen, ist Reed beladen mit Kirby Maschinerie, die auch eine komplizierte Kaffeemaschine sein könnte.

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