Rake at the gates of hell

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Ich ließ Taten folgen; nachdem ich die Einzelhefte der letzten Hellblazer Reihe als Leihgaben laß, bestellte ich beide Sammelbände vor—obwohl ich vor einem Jahr die diversen Runs in meiner Sammlung versilberte.
Der zweite erreichte mich heute.

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Das Cover des Sammelbandes ist dasselbe wie das des zwölften—und letzten—Heftes, und fasst die Figur des John Constantine treffend zusammen: egal was er auch tut, das Blut an seinen Händen wird ständig durch neues ersetzt. Es ist schade das Si Spurrier nicht mehr Zeit finanziert wurde; nach dem Ende, hätte ich gerne gesehen wie es weitergeht.

Was mich stört, ist der Sandman Banner. Es ist schade, dass man der Geschichte noch immer nachläuft, wenn selbst Neil Gaiman es nicht mehr schafft, sein Werk zu erweitern. Und dann ist noch seine Empfehlung auf dem Cover…sind Gainan Leser das Zielpublikum? Hellblazer war immer dieser Blick auf die britische Befindlichkeit—und genau das nutzt Si Spurrier aus. Durch die Auflösung des Vertigo Labels und seine Integration in die DC Superhelden Comics, fehlte Constantine als Kommentator der Zeit.
Aber ich bin wohl nicht der geeignetste Mensch, um über Gaiman’s Qualität als Autor zu urteilen, denn seit er für mich ein Stolperstein im Internet wurde—man konnte nach Klobrillen suchen, und bekam eine Empfehlung für eines seiner Bücher—geht er mir auf die Nerven. ABER: ohne Stardust gäbe es keinen Robert DeNiro in ”Drag“.

The Pogues – Rake at the gates of hell | YouTube
Seit Garth Ennis‘ Arbeit an Hellblazer das Lied zum Comic.

Comics

Daredevil no.24-25 (2020)
„Ist er wieder im Häfn1, der Murdock.“ dachte ich noch beim lesen der Hefte; Brüderlein fein korrigierte mich: „Daredevil is im Häfn. Am End vom Bendis sein Run woars da Murdock Matthias.“. So sehr ich Zdaesky’s Run bisher mochte, im Nachhinein dauerte mir der Schritt in eine Zelle zu lange, auch wenn auf dem Weg vieles in Stellung gebracht wurde. Und in Heft 25 fällt der erste Dominostein mit der Vorstellung von Daredevil’s Vertretung, eine interessante Wahl, aber der damit gestartete B-Plot ist…Zdarksy hat da sicher etwas spannendes vor, aber sobald ich The Hand lese, muss ich an Shadowland denken. Das war nicht schön.


John Constantine: Hellblazer no.10-12 (2020)
Es ist schade, dass Si Spurrier’s arbeit an der Serie — und die Serie — hier endet. Alles findet hier eine Auflösung und richtet einer eventuellen Fortsetzung ein paar gute Anhaltspunkte her.
Der politische und soziale Kommentar der könnte einem zu viel sein, aber gerade diese waren bisher wichtige Teile von Hellblazer, und sollten es auch bleiben.


Justice League Dark no.28 (2020)
Brüderlein fein ließt die Serie und meinte, es sei etwas für mich. Jaaaaeeeein. Ich mag John Constantine auf Earth Prime nicht und…nach den ersten sechs Heften bin ich sie Serie nurmehr überflogen; bis zu folgender Seite.


DC-Comics Future State Event startet bald, und als Vorbereitung dazu gab es ein Informationsheft. Bisher ignorierte ich die Ankündigungen, aber Gladiator Superman und Shilo Norman als Mister Miracle samt neuem Kostüm — das letzte Mal sah ich den in Final Crisis machten mich neugierig. Boom Tube out of the bottled city of Metropolis? Ich bin dabei.

1.. Häfn = Gefängnis

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Failure, always failure

[ Comics ]

John Constantine: Hellblazer no.9 (2020)
Es ist Schade, dass die Serie mit dem zwölften Heft eingestellt wird… Simon Spurrier schafft es, mit Bezügen auf die Welt auf unserer Seite des Papiers Constantine auf eine seiner Grundfesten zu reduzieren—und damit in neue Höhen zu katapultieren. John Constantine ist auch „das Gewissen“ der britischen Inseln, und das kann man mit ihm als Mitglied der Justice League nicht zeigen.

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Decorum no.4 (2020) ist wieder ein Heft, welches ich gerne in seine Einzelseiten zerlegt, gerahmt und in meinem ehemaligen Arbeitsbereich aufgehängt hätte. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Handlungsstränge der Geschichte nie zusammenfinden werden bzw. bevor es soweit ist, eingestellt wird—aber die Reise bis dahin wird interessant.

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Ich laß mich durch Black Badge, eine Serie über die Boy Scouts in den USA. Diese Pfadfinder sind allerdings nicht nur im überleben in der Natur geschult, sondern auch im überleben hinter feindlichen Linien.
Es riss mir nicht besonders viel heraus, aber die Prämisse ist interessant und wird ohne mit der Wimper zu zucken durchgezogen. Der Fragebogen des Aufnahmetests fasst es gut zusammen:

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Three Jokers no.1 (2020) war leider genau wie ich es mir vorstellte: zum auslassen. Aber Jason Fabok’s Zeichnungen erinnern mich an Garry Frank. Ob Geoff Johns darum bat?

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Das letzte Finale von Wonder Woman: Dead Earth no.4 (2020) war…ich habe mir mehr erwartet—was mein Problem ist. Das Ende ist passend, Daniel Warren Johnson illustriert seine Geschichte mit epischen Bildern, und ich hoffe er bekommt die Chance auch mit anderen Figuren außerhalb des Kanons zu arbeiten. Mir gefällt seine Art, auf der einen Seite Cover für Metal Alben zu zeichnen, aber seine Figuren mit Gefühl auszustatten.
Und Superman’s Wirbelsäule und Schädel als Morgenstern zu zweckentfremden ist eine großartige Idee.

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Fire Power no.3 (2020) ist auf der einen Seite wieder ein Beispiel für dekomprimiertes Geschichtenerzählen, aber die Geschichte machte bisher Spaß und Chris Samnee illustriert sie mit einer Leichtigkeit, welche die Kampfpassagen wie einen Tanz wirken lassen.

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zwischen den Bildern [14/20]

Transformers/The Terminator no.1 (2020)

JAZZ! NEIN! Auch wenn die Geschichte unterhaltsam ist, werde ich wohl auf ein Angebot bei comixology warten.
Die bringen mir den Jazz gleich zu Beginn um…

X-Men/Fantastic Four no.3 (2020)

Bleibt gut. Wie man auf der gezeigten Seite sieht, wird hier auf der emotionalen Harfe gespielt. Die Weiche auf die B-Handlung ist ein wenig holprig, aber ich nehme an, das Ende wird das schon wieder gutmachen. Vor allem auf die Folgen der Ereignisse für beide Teams bin ich neugierig.

Immortal Hulk no.33 (2020)

Bleibt super – ist aber zu kurz. Da prangert noch groß die Erinnerung daran, das dieses Heft das 750te reguläre Heft in der Reihe sein könnte ist, und dann endet es gefühlt viel zu schnell. 32 Seiten sind vor der Finanzkrise der Standard gewesen…
Aber dann ist da das Ende, diese in einem Satz angekündigte Wendung, die für koch unerwartet gekommen ist, und mich in freudiger Erwartung auf Heft 34 warten lässt – Spoiler in den Schlagwörtern.

John Constantine: Hellblazer no.5 (2020)

Die aktuelle Reihe ist der einzige Grund dafür, das neue Sandman Sublabel bei DC am Leben zu erhalten.

zwischen den Bildern lesen [kw 12/20]

Doctor Strange: The End no.1 (2020)

Der höchste Magier dieser Dimension macht sich in der Zukunft auf den Weg, die verlorene Magie zurückzubringen. Besonders Stephen Strange’s Ton gefällt mit hier – er ist der selbstbewusste, arrogante Kerl geblieben, der er schon als Chirurg war, nur das er diese Züge nach seinem Unfall in den Dienst der Menschheit gestellt hat.

Doctor Strange: Surgeon Supreme no.3 (2020)

Obwohl Autor Mark Waid beim Brginn seiner Visite den guten Doktor in den Weltraum geschickt hat, sind die Heftcover das beste daran gewesen.
Dementsprechend wenig habe ich vom Neustart der Reihe unter seiner Autorenschaft erwartet – doch siehe da: es ist ok. Nicht bahnbrechend, aber auch nicht fad.

Johh Constantine: Hellblazer no.3 (2020)

Sehr gut, Constanine ist zurück „wo er hingehört“. Und es scheint als hätte Sy Spurrier sogar eine Hommage an Alan Moore in die ersten drei Hefte gepackt.

Guardians of the Galaxy no.1 (2020)
Guardians of the Galaxy no.2 (2020)

Wenn Al Ewing schreibt, schauen Leute wie ich hin. Marvel Boy ist wieder da – wann bekommen wir endlich eine Marvel Legends Figur? – und es gibt sogar eine Referenz an Hercules‘ Status als trockener Alkoholiker. Jedenfalls war dies meine letzte Information über Herc.