#195-2019

die Allgemeinheit | Vaterfreuden |neue Serien | Arschlöcher zum Ausmalen | jeder mag den Joker | Verschwörungssatire

Bei der Kontrolle meines Elternhauses habe ich mir einen Moment Ruhe auf Ihrem Raucherplatz gegönnt. Trotz Regens ist es angenehm gewesen; dann haben die Nachbarn ihre Mäuler geöffnet. Meine Eltern verfügen über übermenschliche Selbstbeherrschung -oder brauchen die Qual.

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Beim Blättern durch einen Injection Sammelband hat Kirby meine Lieblingsseite aufgeschlagen.

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-aus Injection no.7 (2016)
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vorbeigelaufen

comics!

Five Years | Paper Girls | The Green Lantern

Terry Moore führt in Five Years seine bisherigen Serien -Strangers in Paradise, Echo, Rachel Rising und Motor Girl- zusammen. Ich bin mir unsicher darüber, ob mir das gefällt. Moore’s Arbeiten sind ernst, und doch werden sie von einer Leichtigkeit getragen welche das Gewicht erträglich macht. Seine Figuren werden vom Leben gepeitscht, aber sie stehen alle auf und machen weiter. Und hier….hätte er die Sache doch ruhen lassen; die Prämisse der Handlung ist DAS Ende. Und dazwischen scherzende Kinder, welche im Ernstfall die Titelgebenden fünf Jahre Zeit übrig haben.

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aus Fove Years no.1 (2019)
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Ich habe keine Ahnung was bei Paper Girls los ist; ich bin aber auch zu faul, die vorhergehenden 27 Hefte nachzulesen, also habe ich mich einfach in den Zeichnungen von Cliff Chiang treiben lassen.

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aus Paper Girls no.28 (2019)
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Green Lantern no.7 (2019) hat das Bild zum Tag geliefert. Morisson spielt sich wunderbar mit dem Kontext. In der Realität würde man hier einen Polizisten sehen der seine Waffe küsst.
Im Kontext des Comics ist, neben der Huldigung des Fetisch, allerdings auch noch der Respekt und die Zuneigung zu seinem Werkzeug zu sehen, welches ihm in diesem Heft den Hintern rettet. Und hier muss ich wieder Liam Sharp loben; der bringt einen frischen Wind in die Daratellung. Natürlich etabliert sich mit der Länge einer Serie dessen visuelles Vokabular, und hier wirkt es als wären ein paar Wörter hinzugekommen. Vor allem viele „weiche Wörter“. Auch wenn Hal Jordan mir schon lange nicht mehr als solch ein Fleischberg gezeigt worden ist, wirkt er trotzdem beweglich.
Mich stört allerdings, dass hier wahrscheinlich eine Idee umgesetzt worden ist, deren Erläuterung wohl mehr Zeit eingenommen hätte und deswegen teilweise in Textform erzählt worden ist, und später noch eine wichtige Funktion erfüllen könnte. So wie ein Heft aus Morisson’s Lauf mit Batman; da bin ich beim lesen immer wieder weggebüselt obwohl erklärt worden ist, wieso der Joker seine Methoden ändert[1].

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aus Green Lantern no.7 (2019)
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fußnoten

  1. Joker’s transformation into ”The Clown at Midnight“ played into the concept of super-sanity, a notion Morrison first floated with his 1989 Arkham Asylum graphic novel. Joker’s super-sanity caused him to regularly shift between personalities, explaining why sometimes he was a playful jester and other times a bloodthirsty killer. And these transformations continued beyond RIP. When Joker next revealed himself towards the end of Batman and Robin, he had been disguised as costumed detective Oberon Sexton, a facade he used to hunt down and kill the Black Glove one by one even as he aided the Dynamic Duo in investigating the murders. Anything for a laugh.
    Top 12 Moments from Grant Morrison’s Batman run | ign.com

#65-2019

professioneller Alltag | Vaterfreuden | das Leben | Comics; viele Comics

Ich habe die anstenede Pensionierung eines Kollegen vergessen. Ein peinlicher Moment wenn man denjenigen für eine Arbeit einspannen möchte ohne in Betracht zu ziehen das die Person zu dem Zeitpunkt nicht mehr anwesend sein wird.
Mit ist trotz des faux pas ein Mittagessen zum Abschied spendiert worden.
Das ich zwar dankend angenommen, aber wegen der Situation meiner Innereien weitergegeben habe.
Bei der eigentlichen Verabschiedung werde ich mich zusammenreißen müssen.

Es scheint als würden auf den Nachwuchs bezogene Konflikte aufziehen. Gut das wir alle aufgeklärte Erwachsene sind.
Hoppala, falsches Paralleluniversum….

Die Krebspatientin verweigert die künstliche Ernährung.


Mittwoch ist in den USA neuer Comic Tag, ich hatte ein paar Minuten, also habe ich ein paar gelesen:

Action Comics #1008 hatte einen Gastauftritt von Mr. Bones[1] und Adam Strange; zwei Figuren die man zu selten sieht. Wieso Adam Strange [2]wohl wieder seine alte Uniform trägt? Als die Erde in der Negative Zone war, hatte er noch den neuen Fetzen an.

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Und am Ende habe ich eine Antwort auf meine Frage „Werde ich das nächste Heft lesen?“ bekommen.
Spoiler: Ja; auch wenn ich mir unsicher bin was Bendis aus Leviathan macht –andererseits, ich habe die seit Batman Incorporated aus den Augen verloren.

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Und als wäre das nicht genug, im aktuellen Batman Heft –#66– bekomme ich Vic Sage als The Question[4] zu sehen –was mich zwar freut, aber ich habe gefallen an Renee Montoya[5] in der Rolle gefunden.
Folgende Bilder sind Screenshots aus Tom King’s –der aktuelle Batman Autor– Instagram Feed.

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Batman geht auf einen Walkabout in Detective Comics #999 und gräbt sich damit selbst ein Loch.

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Das alternative Cover zu Shazam! no.3 erinnert mich daran wieso mir Zachary Levi in der kommenden Verfilmung nicht gefällt.

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Heroes In Crisis ist….komisch. Statt eines Event Comics hätte man auch nur ein „Psychotherapie für Superhelden“ Comic daraus machen können.
Gnarrk[6] kannte ich vom Namen her, war aber ansonsten ein schwarzer Fleck für mich.

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Brian K. Vaughn scheint Leaving Neverland[7] schon sehr früh gesehen zu haben; das Michael Jackson Cameo/Anspielung aus Paper Girls #26 passt zur Erstausttahlung der Dokumentation auf HBO.

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Und am Ende noch einen Klassiker: Fantastic Four vol.1 #51[8]

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fußnoten

  1. Mr. Bones |en.wikipedia.org
  2. Adam Strange |en.wikipedia.org
  3. Leviathan (DC Comics) |en.wikipedia.org
  4. The Question (comics) |en.wikipedia.org
  5. Renee Montoya |en.wikipedia.org
  6. Gnarrk |en.wikipedia.org
  7. Leaving Neverland (2019 Documentary) |en.wikipedia.org
  8. This man…This monster |en.wikipedia.org