#17jan20

Gestern Abend habe ich mich noch hingesetzt und zu Rush recherchiert. Den Objektivismus Einschlag kann man nicht überspielen; da scheint der Herr Peart mit der Zeit allerdings an Weisheit gewonnen zu haben. Und zum faschistischen Inhalt der Texte, besonders bei Closer To The Heart, sage ich: Ja, kann man so lesen; aber kann man auch in Richtung Humanismus, und wie er sich durch alle Bereiche der Gesellschaft ziehen könnte auslegen. Und wenn die wirklich so weit aussen stehen, dann ist der Geddy Lee mit seiner Familiengeschichte–seine Eltern sind Holocaustüberlebende–ein Volltrottel. Die ganze Band wären dann Volltrottel, alle Rush Liebhaber die ich kenne, sind politisch gesehen rechtsseitig gelähmt.
So, und damit lasse ich es einmal gut sein.
„Never meet your heroes.“ ist ein Satz den ich mit steigendem Alter immer besser verstehe.

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Kirby hat ein neues Bett bekommen. Ein „richtiges“. Zusammen mit seinem neuen Tagesablauf hat Ihn dies aus der Spur gedrängt. Nichts wildes, es kommt nur gerade viel zusammen; der Bub nimmt es mit Fassung. So wie es derzeit scheint, wird er seine Gedanken und Gefühlen bald auditiv machen.
Und die neuen Räder auf seinem „Einkaufswagen“ gefallen Ihm. All die Präzisionsmanöver, welche mit den steifen Rändern nicht möglich waren, sind jetzt ohne Probleme auszuführen. Derzeit wird der Wagen dazu benutzt, um Bücher aus Seinem ins Wohnzimmer zu bringen und wieder retour.

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Im Gespräch mit dem Schwiegeropa bin ich daran erinnert worden, dass der Fernseher ursprünglich auch als Bildungsinstrument für Jeden gedacht gewesen ist.
Schade das der Fokus inzwischen woanders liegt. Bildungsprogramme wirken–auf mich–derzeit eher deprimierend.

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Ein entfernter „Bekannter“–Instagramer–ist in China unterwegs und hat mich auf folgende Figur aufmerksam gemacht.

copyright liegt beim Inhaber

Stammt aus der Pocket Zootopia Reihe von Mr. Z und die Vorbestellungen werden nicht mehr überall angenommen, weswegen er mich gefragt hat, ob ich Interesse hätte.
Jetzt sind Gadsen[1] nicht meines, aber beim nachstochern bin ich auf die ersten Figuren aus der Reihe gestossen; da gibt es ein Faultier. Das werde ich mir mitbringen lassen.

copyright liegt beim Inhaber

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Hach, wenn ich wieder einmal ein Spielzimmer haben sollte, hoffe ich das es noch ähnlich gute Statuen vom „klassischen“ Doctor Strange geben wird[2].


[1] Updated: Mr.Z Pocket Zootopia Collection-Series No.2 |thetoychronicle.com
[2] Doctor Strange casts a spell with new statue from Sideshow Collectibles |bleedingcool.com

#16jan20

Anscheinend haben Rush faschistische Inhalte in ihren Texten. In einem Nachruf auf Neal Peart habe ich erfahren, dass er dem Objektivismus zugewandt gewesen ist, und das Rush für deren Aufnahme in die Rock’n’Roll Hall of Fame von Rechts kritisiert worden ist.
Viel Material zum Nachdenken….Ayn Rand ist für junge Menschen, die Grau noch nicht erkennen. Vielleicht ist er da mit der Zeit rausgewachsen. Es könnte sein, dass ich auf dem rechten Auge schlecht sehe/mein Intellekt eine entsprechende Auslegung aus Resourcenmangel nicht schafft–die Texte stammen aus Liedern die nicht auf meiner persönlichen Playlist stehen, aber in der Plattensammlung stehen. Wie gesagt, da werde ich mir wohl noch den Schädel einhauen.

Was werden wir in Tom Hanks‘ Keller finden?


-Ein Bekannter hat mich auf die Neuauflage von Dark Tower aufmerksam gemacht. Wäre eigentlich genau meines; die Bindung an eine App/Gerät auf dem diese Leben muss stört mich.
Return to Dark Tower |kickstarter.com

-Super….es geht los. Anders wird anders; Anders bleibt gleich.
Regierung will Pornofilter im Netz einführen |derstandard.at

Steigende Miete: CDU Landesverband muss umziehen |morgenpost.de

-Zum Runterkommen: Nach Scooby-Doo Lego bindet Playmobil das Franchise in seine Produktpalette ein.
Playmobil 70286 Scooby-DOO Fahrzeugset, Mehrfarbig |amazon.de

#15jan20

Neil Peart’s ableben macht mir mehr zu schaffen als gedacht. Durch seine Arbeit mit Rush kommt es mir vor, als wäre einer meiner seeeehr weit entfernten Onkel verstorben. Den hat man einmal alle Arsch lang gesehen; aber der hat einem immer das gesagt, was man hören musste–während er Schlagzeug gespielt hat.

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Beim stochern in der Mediathek von arte bin ich auf eine Reihe an Monologen von Alan Moore gestossen[1]. In 40 Minuten hat man die hinter sich, und neben den typischen Aussagen die man sich von Herrn Moore erwartet, erinnert er einen daran, dass trotz all der….Geschmacklosigkeiten die er so verbrochen hat, nicht der Clickbaitgenerator ist, auf den er momentan reduziert wird.

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Doctor Sleep wollte ich auslassen. Dann habe ich Bob Chipman’s Kritik gesehen[2].
Ja, eigentlich zählt es durch die Färbung des Textes nicht mehr als Kritik. Aber ganz frei vom persönlichen Anstrich kann man nicht urteilen; und gerade jetzt springe ich auf jeden Zug auf, in dem Erinnerungen an Väter und das generationenübergreifende Verarbeiten von Problemen erwähnt werden.
Was mich an mir erschreckt hat ist, dass ich „Genaaaauuuu“ gedacht habe, als er erwähnt hat, kein Skript zu zitieren.

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Kirby bekommt die–hoffentlich letzte–Runde Zähne. Ich könnte dankbar dafür sein, dass es mich nur Schlaf kostet. Müde ist man nicht mehr zurechnungsfähig.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, in meiner Freizeit die Mittagszeit mit Kirby verbringen zu können.
Auf die ersten Gespräche mit dem Vater seines Kindergartenfreundes bin ich gespannt–der Mann hat einen aufregenden Lebenslauf.

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Mir ist eine Einheit eines Sprecherkurses geschenkt worden. Schauen wir einmal ob ich mich traue hinzugehen.


[1] Inside Alan Moore’s Head |arte.tv
[2] Doctor Sleep review | Escape To The Movies |youtube.com

#11jan20

wah! Menschen

Das beste Isolierband, dass ich bisher verwenden habe dürfen, ist nun auch in meiner privaten Werkzeugtasche vorhanden[1]. Besonders zum verbergen unnötiger Lichter–besonders beim Babyphone–ist es besonders gut geeignet.

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Eine Passage aus Christopher Eccelston’s I Love The Bones Of You fasst mein derzeitiges Leben beinahe zusammen:

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Neil Peart’s Tod geht mir näher als die „üblichen Nachrichtentode“. Peart ist als Songschreiber diese Onkelfigur gewesen–der hat einem das erzählt, was man von Familie und Freunden hören wollte, aber nicht zu artikulieren schafften. Und er ist ein botzn Schlagzeuger gewesen.

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Weitere Podcasts, die ich in den letzten Tagen gehört habe:

Ein Exkurs und Diskussion über all die schlimmen Sachen die man in Videospielen begeht und wie sich diese auf die Zeiträume ohne Videospiele auswirken[2].

Rian Johnson’s Knives Out ist einer der besten–wenn nicht sogar der Beste–Film des letzten Jahres, und im Empire Magazin ist ein wenig darüber geredet worden[3]. Rian Johnson hat mit dem Slashfilmcast ein paar Vierterl länger über den Film gesprochen[3a]; und wenn das noch nicht ausreicht, gibt es auch noch einen Kommentar den man–derzeit–mit ins Kino nehmen kann[3b].

Und zum Schluss, ein Interview mit Anthony Daniels zu seinem Buch, I Am C-3PO–das ich in meiner Buchliste vergessen habe[4].


[1] 3M 33+ Scotch Super Elektro Isolierband, Vinyl, 19 mm x 20 m |amazon.de
[2] Runde 248: Andre & Dom: Schwerverbrecher |gamespodcast.de
[3] Empire Podcast: Knives Out Spoiler Special ft. Rian Johnson |empireonline.com
[3a] Rian Johnson Goes Deep on ‘Knives Out’ [/Filmcast Interview] |slashfilm.com
[3b] Knives Out in theatre commentary track |knivesout.move
[4] Empire Podcast: Anthony Daniels — I Am C-3PO Interview Special |empireonline.com