journal
Vormittags ratschte das Telefon; der Fahrer der Spedition, die den Drucker liefern wollte wissen, ob ich auch an der Lieferadresse bin.
Zehn Minuten später steht das Gerät bei uns, und meine letzten Münzen in der Hand des Spediteurs—ich muss mir wieder angewöhnen Trinkgeld zu geben, wenn möglich.
Man soll elektrische Geräte ja erst am Aufstellort akklimatisieren lassen. Wir machten das so konsequent, dass wir darauf vergaßen, dass er da ist… Morgen dann.
+++
Nach einem Niesen glaubte ich erst, es hätte mir die Nase zerrissen.
++
Wenn man Alkoholismus «Daydrinking» nennt, könnte man meinen es sei ein Spleen… Der Liebhaberkollege klärte mich darüber auf, das eines seiner Schäfchen, angesprochen auf seinen Alkoholkonsum mit dem Wort konterte—und dass es eine Phase sei. Was sollte er jetzt machen, wollte er wissen. Meine Idee war, das Schäfchen erst einmal davon abzuhalten über die Feiertage den Kopf in den Ofen zu stecken, und im kommenden Jahr noch einmal darüber zu reden—mit dem Katalog an Hilfsmaßnahmen, die unser Arbeitgeber bietet.
+++
Kirby fragte, ob ich ihm Klaus vorlesen könnte. Beim durchblättern entschied ich: wir schienen das noch auf. Was schade ist, weil es eine gute Reihe war.
