#99-2019

wer bastelt mit? | dem Ding tut der Rücken weh | Infografiken | Ultraman

Am Sonntag habe ich mich hingesetzt und Klinkenadapterkabel gelötet. Gestern erfahre ich von einem unserer Bastler, von dem wir speziellere Mikrophone beziehen, das der für seine Kapseln XLR-Kabel gebaut hat, damit man sie auch mit Phantomspeisung betteiben kann[1][2]. Ich habe ihn gebeten mir eines bei Gelegenheit zu überlassen; gegen Bezahlung natürlich.

Das Cover zu Fantastic Four no.12 (2019) erklärt wieso Ben Grimm anscheinend bald einmal das Kreuz abreist. Werde ich mir da ein von Dan Slott geschriebenes Heft holen? Von seinem bisherigen Schaffen als Autor bin ich nicht sonderlich begeistert.

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Ein Bekannter und ich haben darüber gescherzt, dass wir Jonathan Hickman’s X-Men nicht verstehen werden; und wir Ed Piskor’s psychologische Evaluierung lesen möchten, wenn er mit seiner Grand Design Zusammenfassung des Runs fertig ist.[3].

Netflix hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie den Ultraman Manga in einen Anime übersetzen haben lassen. Aber damit die Sache fertig wird, hat man das ganze am Computer machen lassen, was die ganze Sache sehr steril und steif wirken lässt. Den Manga habe ich nach sieben Bänden aufgegeben. Mir sind die diversen Serien lieber.
Die Geschichte ist übrigens eine alternative Version der Vorgänge nach der ersten Ultraman Serie.[4]

fußnoten

  1. XLR |de.wikipedia.org
  2. Phantomspeisung |de.wikipedia.org
  3. Jonathan Hickman’s Fantastic Four outline is infographic richards porn |omega-level.net
  4. Ultraman |en.wikipedia.org

#65-2019

professioneller Alltag | Vaterfreuden | das Leben | Comics; viele Comics

Ich habe die anstenede Pensionierung eines Kollegen vergessen. Ein peinlicher Moment wenn man denjenigen für eine Arbeit einspannen möchte ohne in Betracht zu ziehen das die Person zu dem Zeitpunkt nicht mehr anwesend sein wird.
Mit ist trotz des faux pas ein Mittagessen zum Abschied spendiert worden.
Das ich zwar dankend angenommen, aber wegen der Situation meiner Innereien weitergegeben habe.
Bei der eigentlichen Verabschiedung werde ich mich zusammenreißen müssen.

Es scheint als würden auf den Nachwuchs bezogene Konflikte aufziehen. Gut das wir alle aufgeklärte Erwachsene sind.
Hoppala, falsches Paralleluniversum….

Die Krebspatientin verweigert die künstliche Ernährung.


Mittwoch ist in den USA neuer Comic Tag, ich hatte ein paar Minuten, also habe ich ein paar gelesen:

Action Comics #1008 hatte einen Gastauftritt von Mr. Bones[1] und Adam Strange; zwei Figuren die man zu selten sieht. Wieso Adam Strange [2]wohl wieder seine alte Uniform trägt? Als die Erde in der Negative Zone war, hatte er noch den neuen Fetzen an.

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Und am Ende habe ich eine Antwort auf meine Frage „Werde ich das nächste Heft lesen?“ bekommen.
Spoiler: Ja; auch wenn ich mir unsicher bin was Bendis aus Leviathan macht –andererseits, ich habe die seit Batman Incorporated aus den Augen verloren.

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Und als wäre das nicht genug, im aktuellen Batman Heft –#66– bekomme ich Vic Sage als The Question[4] zu sehen –was mich zwar freut, aber ich habe gefallen an Renee Montoya[5] in der Rolle gefunden.
Folgende Bilder sind Screenshots aus Tom King’s –der aktuelle Batman Autor– Instagram Feed.

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Batman geht auf einen Walkabout in Detective Comics #999 und gräbt sich damit selbst ein Loch.

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Das alternative Cover zu Shazam! no.3 erinnert mich daran wieso mir Zachary Levi in der kommenden Verfilmung nicht gefällt.

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Heroes In Crisis ist….komisch. Statt eines Event Comics hätte man auch nur ein „Psychotherapie für Superhelden“ Comic daraus machen können.
Gnarrk[6] kannte ich vom Namen her, war aber ansonsten ein schwarzer Fleck für mich.

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Brian K. Vaughn scheint Leaving Neverland[7] schon sehr früh gesehen zu haben; das Michael Jackson Cameo/Anspielung aus Paper Girls #26 passt zur Erstausttahlung der Dokumentation auf HBO.

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Und am Ende noch einen Klassiker: Fantastic Four vol.1 #51[8]

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fußnoten

  1. Mr. Bones |en.wikipedia.org
  2. Adam Strange |en.wikipedia.org
  3. Leviathan (DC Comics) |en.wikipedia.org
  4. The Question (comics) |en.wikipedia.org
  5. Renee Montoya |en.wikipedia.org
  6. Gnarrk |en.wikipedia.org
  7. Leaving Neverland (2019 Documentary) |en.wikipedia.org
  8. This man…This monster |en.wikipedia.org

Medien Mai 2018

Krypton|Rest Staffel 1|SyFy 2018
Ich bin positiv von der Serie überrascht worden. Großvater El hat mich zwar nicht überzeugt, aber der Weg den die Geschichte eingeschlagen hat war ok. Man respektierte sogar die Intelligenz der Zuschauer und hat eine offensichtliche “Überraschung” erst später ausgepackt bzw. das Publikum daran teilhaben lassen.
Die Auflösung am Ende der Staffel war dann allerdings wieder sehr “Autorengenehm”. Das eigentliche Brainiac Make-Up/Kostüm wirkte in Bewegung billiger als auf den Werbebildern. Ich denke weil die Sendung ein entsprechendes Budget hatte und die Vorstufe bereits teuer genug war. Und besser ausgesehen hat. Er wirkt wie eine Mischung aus dem Green Goblin[1] aus dem
Spider-Man Musical[2], der Hexe des Westens[3] und dem modernen Brainiac Design[4]. Letzteres 1:1 umzusetzen wäre wahrscheinlich in Kosten und Wirkung effektiver gewesen.
Aber was solls, im großen und ganzen hat die Serie gefallen und das Ende ist ein ordentlicher Tritt in die Leiste -wenn es auch ein wenig nach Terminator: The Sarah Connor Chronicles[5] riecht.

Kamen Rider Built|Episoden 31–37|TV Asahi 2018
Lange dauerts nicht mehr bis zum Ende dieser Kamen Rider Serie. Aber von der Geschichte her könnte man den Eindruck gewinnen das es die nächste Episode die letzte sein könnte -bei der Vorgängerserie, Ex-Aid, habe ich um diese Zeit nurmehr eingeschalten um Kamen Rider Snipe[6] zu sehen.
Das Built überhaupt funktioniert ist ja schon ein Wunder. Nach den “Krieg und wie er die Menschen verändert” Episoden dachte ich nicht das wir Humor nurmehr in homeophatischen Dosen bekommen werden. Kamerafahrten, Einstellungen und Ausstattung erinnern oft an Produktionen mit höheren Absichten als Kindern zu zeigen wie das Spielzeug das sie morgen kaufen können funktioniert[7]. Nach Den-O, W, Gaim und Drive[8] wird das wohl eine meiner liebsten Modernen Rider Serien.

Steven Universe|se5 ep17|Cartoon Network 2018
Was Steven Universe unter anderem für mich zu etwas besonderem macht, ist das die Verantwortlichen trotz der Sci-Fi Prämisse der Geschichte meist auf bekannte Geschichten aus jedermanns Nähkästchen zurückgreifen. Dieses Mal: Wie gut kennt man seine Eltern wirklich?

Greg Davies – You Magnificent Beast|Netflix 2018
Greg Davies kannte ich bisher nur aus Gesprächen.
Prinzipiell gefällt mir dieses Programm, nur habe ich manchmal den Eindruck das Herr Davies aus seiner Rolle fällt. Da geht dann ein wenig Authentizität verloren und man braucht einen Moment um selbst wieder in das Programm zu finden.
Dafür lernt man am Ende wie man seine Frau in Walisisch darum bittet einem einen Nager in den Arsch zu schieben.

die Jonathan Hickman Nachlese

Fantastic Four no.570–604/FF no.1–17|Marvel Comics
Nachdem ich mich durch die beiden von Jonathan Hickman geschriebenen Events Infinity[9] und Secret Wars[10] geblättert hatte habe ich beschlossen die dabei zu Tage getretenen Erinnerungslücken mit einem nachlesen von Hickman’s Marvel Arbeiten zu begehen. Angefangen habe ich mit seiner Arbeit an den Fantastischen Vier.
Grundlegend ist es immer noch großartig. Vor Hickman hat sich der Titel klein angefühlt. Der einstige Glanz der Serie mit welcher das Marvel Universum geschaffen wurde ist über die Jahre verblasst; hier allerdings findet eine Rückkehr statt; hier werden Sonnen operiert um Sternensysteme zu retten, Reed Richards aus anderen Dimensionen tragen jeder einen voll bestückten Infinity Handschuh und versunkene Städte werden entdeckt und werfen der Ordnung ein paar Stöcke zwischen die Beine. Und auch wenn Hickman ein sehr “kalter” Autor ist schafft er es mit der Geschichte davon abzulenken.
Beim ersten lesen jedenfalls.
Als ich die Hefte “live” gelesen habe war das ein unbeschreibliches Gefühl. Man wusste das hier ein Grundstein gelegt werden würde. Nur wusste ich damals nicht das es beinahe zehn Jahre dauern würde bis das Dach auf Hickman’s Haus gesetzt werden würde. In Secret Wars bekamen sie alle einen vorläufigen Abschluss für ihren ewigen zweiten Akt.
Extrem störend finde ich nach wie vor das auch Hickman kein Rezept für Susan Storm gefunden hat. Sie wirkt nicht wie die Ehefrau eines Mannes welchen sie als Kompass dient oder als kompetente Mutter – eine Rolle welche sie bereits in der Erziehung ihres Bruders gelernt hatte – sondern wie eine “Soccer Mom” die eines Tages als Alkoholleiche bei einer Familienfeier ihren heruntergefressenen Emotionen freien Lauf lässt. Dazu noch die etwas übersexualisierte Darstellung und man fragt sich ob sie die Rolle als Vermittlerin zwischen den alten Atlantern und den Menschen aus Mitleid angedichtet bekommen hat.

Ab Herbst erscheint die komplette Serie in zwei Softcover Bänden.

Ich habe beim lesen in der zweiten Hälfte ein paar Screenshots gemacht FF Nachlese in Bildern – imgur.com

S.H.I.E.L.D by Weaver and Hickman|vol.1 no.1–6; vol.2 no.1–5|Marvel
Comics 2011,2012,2018

Bei den Fantastic Four dachte man dias Motto sei “Go big or go home.” Bei SHIELD muss es “Blow it up until nobody has a home anymore.” Gelautet haben.
SHIELD ist die MI6 des Marvel Universums; eine Spionageorganisation welche die Geschicke der Menschheit im verborgene zu deren Gunsten lenkt. Hickman kümmert sich in dieser Serie allerdings nicht um die z.B. aus den MCU Filmen bekannte Organisation, sondern um einen Geheimbund den man am ehesten mit den Vorstellungen über die Freimauerer gleichsetzen kann. Mit der Ausnahme das hier alle bekannteren Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte vertreten und ein paar davon sogar miteinander interagieren.
2012 endete die Serie abrupt. Zwei Hefte fehlten zum Abschluss der Serie. Ein Schicksal das Comic Machern und Lesern nur zu geläufig ist. Hickman war in die Liga der Marvel Architects aufgestiegen; einem Zirkel kreativer Köpfe welche die fiktiven Geschicke des Marvel Erzählkosmos lenkten. Nach sechs Jahren erscheinen nun die letzten beiden Hefte welche angeblich seit Jahren nur auf die Füllung ihrer Dialogblasen und Textkästen gewartet haben.
Als Vorbereitung habe ich mich also durch die Serie gelesen und das neue Heft gleich darauf im Anschluss. Und ich wünschte das man die beiden letzten Hefte als dickere Einzelausgabe veröffentlicht hätte; denn es ist trotz Vorfreude genau das was auf der Packung steht: der Abschluss. Man bekommt einiges für sein Geld geboten, es wirkt nur sehr gehetzt. Und auch die Tatsache das Isaac Newton im letzten Jahr in Doctor Strange and the Sorcerers Supreme eingesetzt wurde lässt mich hier ganz blauäugig vermuten das zwar eine Zusammenführung der Stränge auf ein Knäuel stattfinden wird, dieses jedoch im IP-Ordner landen wird bis jemand wieder Interesse hat.
Kevin Feige zum Beispiel.

Mighty Thor no.706|Marvel Comics 2018
Das wars mit Lady Thor. Und ich denke einmal das hier präsentierte vorläufige Ende wird nicht das letzte sein das wir von Jane Foster gesehen haben, bleibt Jason Aaron doch der Autor der Thor Reihe, nur fühlt es sich im
Nachhinein billig an den Krebs und das Dilemma, das dieser weiter an Janes menschlicher Form nagt wenn sie sich in Thor verwandelt, und deswegen jede Rückkehr in ihre menschliche Form ihr Ende sein könnte, derart zum Thema gemacht zu haben.
Ich bin froh das sie noch “lebt” und das Jane Foster in dieser Form zur Verfügung steht; im geschichtlichen Kontext gesehen, ist ihr überleben genau das Gegenteil zu dem, was in weit verbreiteten US-Superheldencomics üblich ist. Somit ist mein sudern[11] nicht gänzlich ernst zu nehmen.
Toller Abschluss, schade das es nicht mit Jane Foster als Göttin des Donners weitergeht, aber dem Chris sein Vertrag ist ja angeblich vor dem Auslaufen.

Solo – A Star Wars Story OST|Universal Music|2018
Auch wenn man über die Qualität der Star Wars Filme seit der Übernahme durch die Maus streiten kann; die begleitende Orchestralmusik hat bisher gepasst[12].
John Powell’s Arbeit für Solo reiht sich da für mich nahtlos ein. Musik für eine Star Wars Produktion zu schreiben muss schlimm sein; man hat die Vorgaben durch John Williams Arbeiten zu zitieren und trotzdem frisch klingen. Allzu frisch ist es in diesem Fall nicht; die Aufbruchsstimmung und Abenteuerlust die den Film anscheinend tragen soll wird jedoch transportiert. Das Gefühl einen schnelleren Indiana Jones Score zu hören lässt mich allerdings nicht los.

[1] Green Goblin – wikipedia
[2] Spider-Man – Turn Off The Dark – wikipedia
[3] Der Zauberer von Oz – wikipedia
[4] Action Comics vol.1 868 – dc.wikia.com
[5] Terminator – The Sarah Connor Chronicles – wikipedia
[6] Mit Bang Bang Simulations hat man da das beste Verwandlungszubehör und Kostüm aller Zeiten geschaffen. – kamenrider.wikia.com
[7] Dazu muss man wissen das Kamen Rider stark davon lebt das die diversen Gerätschaften aus der Serie und Action-Figuren gekauft werden. Weil das Franchise derzeit gut läuft und durch die Dubbing Szene international ein Publikum und Käufer gefunden hat, traut man sich noch erwachsener zu erzählen als es die Japaner ohnehin schon praktizieren.
[8] Kamen Rider Series -wikipedia
[9] Infinty (comic) – wikipedia
[10] Secret Wars (2015) – wikipedia
[11] sudern = jammern, aufregen, sich beschweren
[12] Ja, ich gebe zu, bei Episode VII hat John Williams erst seinen Groove wiederfinden müssen; die Musik ist solide, aber bis auf Rey’s Thema ist nichts hängen geblieben.

hmm

Das Cover zur ersten Ausgabe der neuen Fantastic Four Serie ist veröffentlicht worden

Hmmmmmmmmm. Esad Ribić ist einer der besten Leute die Marvel haben….aber das Cover ist nicht unbedingt das was ich mit den FF assoziiere. Ja, die werden auch schon mal handgreiflich, aber nicht als erstes.
Naja.
Sonst lockt man die coolen Kinder nicht zum Produkt….

Spekulationsobjekt

Nach langem habe ich wieder einmal eine Episode des Robots From Tomorrow Podcast gehört und wurde nicht enttäuscht. Das Spannende an Greg und Mike ist, das sie unterwegs nie auf den Plan schauen[1]. Man beginnt mit einem „was wäre wenn“ betreffend den kommenden Avengers Film ubd endet beim Traumteam für ein Comic das ich ebenfalls sehr vermisse. Mit einem Autor dafür sind sie ja richtig gelegen[2].

Robots From Tomorrow – 478: From Infinity War to Fantastic Four – robotsfromtomorrow.libsyn.com


[1] Außer bei den Previews Episoden, aber da gibt der Katalog die Reise vor.
Previews ist der Katalog für die in drei Monaten auf dem US-Markt erscheinenden Comics.

[2] Fantastisch – h0pkins.wordpress.com