17mar20

Ein Liebhaberkollege schickt eine Audiodatei in unseren Slack-Klon. Den Monolog den Will Smith in der Verfilmung von I am Legend[1] per Funk ausschickt.Da ist es mir kalt den Rücken hinuntergelaufen – ich habe bei der Suche nach einem Buch für Brüderlein fein erst die Vorlage in Händen gehalten und ein paar Zeilen des Endes gelesen. Muss man den Film gesehen haben? Ich kann Will Smith nicht mehr sehen…[2]

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Brüderlein fein hat neben einem Buch auch noch ein paar Vorräte gebraucht. Da hat jemand nicht ganz verstanden, was Quarantäne bedeutet, und Brüderlein fein teilt den Zustand nun mit ihm.
Jedenfalls verstehe ich nun einen Satz aus einem Werbecomic für Ginseng Roots:

Yet I still feel defined by my upbringing; uneducated, unsophisiticated, working class.

aus dem Werbematerial zum Comic Ginseng Roots
Bildrecht liegt beim Besitzer

Beim einkaufen der Vorräte ist meine Depression gefüttert worden. Auch heute haben die Menschen nach deren Öffnung die Nahversorger leergekauft. Wir haben uns ins Auto gesetzt und sind weiter raus gefahren. Dort haben wir alles bekommen, um Brüderlein fein für 14 Tage versorgen zu können. Bier hat er in weißer Voraussicht schon vor längerer Zeit eingelagert.
Später haben wir erfahren, dass unser Grätzl einer der Brennpunkte der Hamsterei ist.

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Beim Mittagsschlaf hat Kirby sich ausnahmsweise nicht quer über mich gelegt, sondern hat mir genug Platz zum lesen gelassen.

Der Kleine ist tapfer. Man merkt Ihm an, dass er die Spannung in der Umgebung wahrnimmt, und die Gefühle nicht ganz einordnen kann – aber sein Bestes gibt um seinen Frust zu nutzen. Um zu bauen, um mit uns zu turnen oder um zu zeichnen.

Bei einem kurzen Spaziergang hat er sich mit mir niedergelassen, und wir haben den Vögel beim kreisen zugesehen.
Der Anblick von Bussen, LKWs und Müllautos sind immer ein Höhepunkt für Ihn – wenn sie sich auch noch bewegen dreht er durch –, und als wir den Krähen beim gleiten zugeschaut haben, habe ich darüber nachgedacht, wie das wohl werden wird, wenn er die Antwort auf die Frage „Wie fährt ein Auto?“ bekommt? „Wir nehmen die Energie aus kontrollierte Explosionen und bewegen damit Kolben, welche wiederum eine Achse drehen[3][4].“ Verbrennungsmotoren sind die ersten die mir eingefallen sind, schauen wir einmal wie es sich entwickelt. Bei Hybriden kommt ja noch der Elektromotor dazu, der beim Bremsen zum Generator wird, und zu dem man parallel einen Verbrennungsmotor laufen lassen kann usw..

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Beim Spaziergang ist uns wieder aufgefallen: So richtig ernst, scheint man es mit dem sozialen Distanzieren nicht zu nehmen. Meist haben wir für den geratenen Meter Abstand gesorgt, und viele Gruppen mit mehr als fünf Personen, nutzten das warme Wetter, um sich im Grünen zu treffen. Gut, es sollen immer maximal fünf Personen aus einem Haushalt sein, das würde sich ausgehen.

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fußnoten

[1] I am Legend (novel)
–en.wikipedia.org
[2] Nicht weil ich selektiv blind bin, aber wie bei Tom Crusie habe ich das Gefühl, dass der Herr Smith in der Küchenlade sitzt, und darauf wartet, mir Werbung ins Gesicht halten zu können sobald ich sie öffne.
[3] Ottomotor
[4] Wankelmotor
–de.wikipedia.org

16mar20

Es sind weniger Menschen auf der Straße – zum Großteil Ältere.
Es wird weniger, aber es wird gehamstert. Viele der vollen Einkaufstauschen sind jedoch nicht nur für die Träger, sondern andere Menschen bestimmt.
Man sieht viele Schutzmaksken – keine davon sitzt richtig, manche werden unter der Nase getragen. Manchmal sieht man Handschuhe, aber keine Disziplin – man greift sich ins Gesicht, telefoniert, und nimmt die Handschuhe durch ziehen an den Fingerspitzen ab.
Wenn die Studien über die Länge der Pandemie stimmen, sollten die Menschen aufgeklärt werden – aber wieso sollte es bei dieser Verhütung anders laufen?

Yashica Electro 35
Ilford hp5 400 +1

In der Nacht lässt Kirby einen Plärer hören, der die Frau und mich im Bett stehen lässt. Als wir neben seinem Bett stehen, wirkt er ebenso erschrocken wie wir. Zehn Minuten später schläft er wieder.

Nachmittags führt die Frau Ihn aus.
Ich versuche mich in der Zeit zu beruhigen – ich habe kein Problem damit nicht aus der Wohnung zu gehen, ich habe ein Problem damit, anderen Menschen und deren Emissionen nicht entkommen zu können. Beim Mittagsessen trage ich meinen Gehörschutz. In der Zeit lese ich Der spazierende Mann[1]. Es hilft; den Manga muss ich gesondert besprechen.

Für den Rest der Woche bin ich freigestellt. Zu welchen Bedingungen wird noch geklärt.
Die Frau ist einberufen worden, es fehlt an Personal.

Um 18h ist geplant, den Menschen zu applaudieren, die sich darum kümmern, dass sich die Welt halbwegs stabil weiterwuzelt. Die Aktion läuft besser ab, als der gestrige Aufruf dazu, die Bundeshymne zu singen. Im einsehbaren Radius unseres Grätzls[2] sind es drei Parteien die klatschen. Kirby ist auch dabei.

Machine Sentai Kiramager[3], die aktuelle Super Sentai Serie ist überraschend brutal – da wird der gute König von einer Gruppe feindlicher Soldaten noch zusammengetreten nachdem er schon auf dem Boden liegt, während sich dessen Tochter eine Ecke weiter versteckt – und es enthält das verstörendste Kostüm, das ich in meiner Tätigkeit als Zuschauer dieser Sendungen bisher gesehen habe.


fußnoten

[1] Der spazierende Mann
–carlsen.de
[2] Grätzl = Umgebung des Wohnorts.
[3] Machine Sentai Kiramager
–powerrangers.fandom.com

3mar20

Nachts habe ich die medizinische Hotline angerufen. Vor ein paar Wochen habe ich mit einer Produktion aus China zusammengearbeitet—die hatten alle den typischen Tourschnupfen. Trotzdem wollte ich auf Nummer sicher gehen. Man wartet derzei 25 Minuten auf eine Verbindung. Kürzer als in anderen Teilen Europas. „Der Kontakt mit Menschen aus einer betroffenen Region soll mich nicht stören. Hausarzt wird das schon machen. Gute Nacht.“ Ich mache mich deswegen nicht wahnsinnig—intensive grippale Infekte gehen seit zwei Jahren herum, im Hinterkopf hämmert allerdings die Angst davor meine Familie und Kollegen mit etwas anzustecken.

Vaterfreuden

Wir haben den ehemlagien Stillsessel an Brüderlein fein weitergegeben und Kirby dafür einen Tisch besorgt. Im Kindergarten sitzt er an einem, und es scheint Ihm zu gefallen.
Und zu Hause scheint es ebenso zu sein. Gestern hat er sich zum Malen am Tisch niedergelassen. Ein Paar der übrig gebliebenen Spiegelfliesen haben wir am Regal gegenüber angebracht, er stellt sich gerne Gegenstände vor seine „Spiegelwand“ und scheint sie simultan von „beiden Seiten“ zu beobachten.

die liebe Familie und deren Bildung

Die große Nichte hat noch immer Softwareprobleme. Das Problem ist nur, dass sie sich immer erst nachts meldet. Gestern bin ich auf dem Weg zur Nachtruhe gewesen, als Sie Sich nach der Einbettung von Medien in Ihre Präsentation erkundigt hat. Wieso will deren Lehrer ein Referat in einem bestimmten Format gehalten haben, aber niemand setzt sich mit den Kindern hin, und erklärt Ihnen wie die Software funktioniert und wie die Rechtslage bei der Verwendung von externen Materialen ausschaut? Aber alle Schüler bekommen jetzt Tablets, weil Digitalisierung und was das Bullshitbingo noch so hergibt. Verwendet das System endlich um den Menschen die Werkzeuge in die Hand zu drücken, die sie brauchen um sich bilden zu können—um die Welt und sich erkennen zu können.
Ich sage bescheid wenn die große Nichte Ihr Referat fertig hat, dann können wir damit beginnen, das System zu stürzen.

Verwechslungen und Überforderungen

Beim Tischkauf sind wir an einer Buchhandlung vorbeigekommen. Wir hatten Zeit, die Frau wollte sich über populäre Kinder- und Jugendliteratur bilden und ich dachte mir ich schaue nach, ob die noch das Akira-Set im Regal stehen haben—haben sie nicht mehr.
Beim stöbern bin ich einem Irrtum erlegen. Ich dachte erst, dass man eine Biografie von Majel Barrett[1] geschrieben bzw. übersetzt hat, dabei war es Margaret Atwood auf dem Cover, den Vulkanischen Gruß zeigend. Einer der Liebhaberkollegen versucht mich immer davon zu überzeugen, endlich The Handmaid’s Tale zu lesen oder zu schauen—ich bin mir aber unsicher, ob das meine Depression nicht entgültig übernehmen lassen würde. Ich habe stattdessen das Buch gekauft[2]—und weil es etwas deutsches ist, habe ich mir Maker Of Patterns von Freeman Dyson[3] auch mitgenommen.

Auf dem Weg sind wir an einem Comichändler vorbeigekommen. Beim Überschreiten der Schwelle in den Verkaufsraum habe ich meine Entscheidung bereut. Anscheinend habe ich meine Fähigkeit verloren, meine Konzentration bei lauter Musik zu wahren. Mein Gehirn ist nur dabei gewesen die Daten über das Lied herauszufinden. Der Frau ist es ebenfalls aufgefallen. „Du brauchst dich nicht hetzen, wir haben noch Zeit.“ hat sie zu mir gesagt. „Das ist gut, weil ich habe keine Idee was ich hier will.“
Es ist unfair das die deutschen Ausgaben vieler US-Comics übergroße Hardcoverausgaben bekommen.


vorbeigelaufen

[1] Majel Barrett
–en.wikipedia.org
[2] Aus dem Wald hinausfinden: Ein Gespräch mit Caspar Shaller
–amazon.de
[3] Maker of Patterns: An Autobiography Through Letters
–amazon.de


Danke Hoardworld, wieder ein paar philosophische Beschäftigungsmöglichkeiten für die schlaflosen Nächte.

11feb20

Comics

Craig Thompson hat etwas neues in den Regalen: Ginseng Roots[1]. Ist wieder etwas autobiographisches:

„Now, for the first time in his career, Thompson is working in serial form, in a bimonthly comic book series. Part memoir, part travelogue, part essay—all comic book—Ginseng Roots explores class divide, agriculture, holistic healing, the 300 year long trade relationship between China and North America, childhood labor, and the bond between two brothers.“

Ginseng Roots erscheint nicht wie üblich im Buchformat, sondern in 12 Einzelheften, welche in einem zwei Monatsrhythmus veröffentlicht werden.
Und deswegen bin ich unsicher. Das großartige an Thompson’s Arbeiten ist, dass es diese Wälzer sind in die man sich reinsetzen kann; oder man rauscht drüber und bekommt durch seine Erzählweise genug mit um der Handlung zu folgen. Mit Einzelheften lässt sich wahrscheinlich ein finanzieller Freiraum schaffen, nur kann einem das Versäumnis einer pünktlichen Veröffentlichung Leser kosten. Ich kenne Mr. Thompson’s Arbeitsweise nicht—ich kenne die Situation von anderen Publikationen, deren Leserschaft im Verlauf der Reihe sinkt und die Kreativen in die Lage zwingt, etwas neues zu bringen. Der US Markt funktioniert komischerweise so, und mit den ganzen Sammlern bzw. Spekulanten macht man mit regelmäßig erscheinenden Erstausgaben ein gutes Geschäft—die Zahl der Käufer einer Nummer zwei kann man mit einem Drittel bis zur halben Käuferschaft der ersten Ausgabe schätzen. Dadurch bleibt das Vorgängerwerk dan meist auf der Strecke—und ich mag offene Enden nicht. Im Moment ärgert mich z.B. das die Injection Reihe[2] nicht fortgesetzt wird, obwohl „nurmehr“ zwei Handlungsbögen zu je vier bis fünf Heften offen sind. Aber Zeichner Declan Shalvey kann gerade woanders mehr Geld verdienen, was man als selbstständiger Künstler ausnutzen muss.

the Gutter

Als Gutter—englisch für Rinne oder Kanal—bezeichnet man in Comics den Platz zwischen den Panelen/Bildern. Viele Kreative und Leser meinen, es sei der Platz in dem der eigentliche Schaffens- und Leseprozess stattfindet; in dem neutralen Gebiet, welches der Leser mit der Information füllt die Ihn in den nächsten Abschnitt führt—in dem „das menschliche Drama“ seinen Lauf nimmt.
So, genug Kontext.
Brüderlein lein fein und ich sind von der älteren Nichte gefragt worden, wie wir unsere Ferien verbracht hätten. Dabei ist uns eingefallen, wie viel Zeit wir damit verbracht haben, zu fabulieren, was in den Comics passiert ist, die Lücken in unserer Sammlung waren bzw. die wir zu dieser Zeit nicht bekommen konnten und auf die in den Comics die wir hatten, verwiesen worden ist.
Was wir uns zusammengesponnen haben, als wir begriffen haben das Batman einen neuen Robin hat—Jason Todd ist von Dick Grayson beerbt worden, ist allerdings so beliebt gewesen, dass die Leser per Telefonumfrage entschieden haben, der Joker solle ihn mit einer Brechstange verprügeln und danach in die Luft sprengen[3]—, haben wir stundenlang diskutiert und angepasst. Die kleinen Kästen mit *siehe „Serie und Heftnummer“ darin haben ausgereicht, um uns über Tage zu beschäftigen. So wie sich heute auf YouTube Leute die wildesten Sachen zusammenspinnen— weil in diesem Star Wars Buch dieses Wort genannt worden ist, und der Caterer des letzten Films einen hat fahren lassen der wie dieses Wort geklungen hat, wird im kommenden Film sicher dieses und jenes geschehen.
Heute denke ich, wenn wir die Augen offen gehalten hätten, hätten wir viel mehr Sekundärliteratur und damit handfeste Informationen gefunden. Ein paar Ausgaben diverser Fachmagazine und Zines haben wir bei den Comic Messen mitbekommen, aber darin haben wir nie nach den Händleradressen Ausschau gehalten, nur die Artikel gelesen, in denen meist über Publikationen aus dem europäischen Raum geschrieben worden ist—und was ich darin über die damals aktuellen Fantastic Four Hefte gelesen habe, hat mir die Zehennägel aufgestellt. Heute muss ich zugeben, dass die damals von mir zu Tode gelesenen John Byrne Ausgaben daran nicht ganz unbeteiligt gewesen sind.
Heute spekulieren Brüderlein fein und ich nur über die Verfilmungen unserer Helden und Schurken. Wir scheren derzeit schon nervös mit den Füßen, weil wir keine Idee haben, was aus den Eternals wird und wann Marvel die Fantastic Four für die Lichtspielhäuser rehabilitiert.

Enttäuschung

In meiner Mittagspause habe ich das Skript zum Theaterstück King Kirby gelesen. Dieses erzählt die Geschichte des—von mir sehr geschätzten—Zeichners und Autoren mit dem Fokus auf den Dingen, welche Ihn beeinflusst haben, und warum er sich hat von der ganzen Industrie ausnutzen lassen.
Es hat mich gefreut die 100 Seiten in einem Rutsch geschafft zu habe —ich lese sehr langsam—aber ich habe in einem Anfall von Geltungssucht die Liste mit den finanziellen Unterstützern des Projekts durchgeschaut. Mein Name steht nicht dabei. Zwei Zustände haben sich dazu in mir gebildet:

1) Wurscht, das Ding ist in der Welt, und die Welt braucht Kirby—außerdem passt es doch zur Geschichte.
2) Was?! Ich habe da nicht wenig Geld hineingesteckt, damit sich ein paar Leute einen Karl auf dem Rücken eines Giganten der Kreativindustrie machen können, und erwarte dafür eine Wertschätzung.

Bin inzwischen in der Mitte angekommen, denke ich.
Das wäre in anderen Lebensbereichen auch wünschenswert.


fußnoten

[1] Ginseng Roots no.1
|uncivilizedbooks.com
[2] Injection (comic)
|en.wikipedia.org
[3] Jason Todd
|en.wikipedia.org

#11jan20

wah! Menschen

Das beste Isolierband, dass ich bisher verwenden habe dürfen, ist nun auch in meiner privaten Werkzeugtasche vorhanden[1]. Besonders zum verbergen unnötiger Lichter–besonders beim Babyphone–ist es besonders gut geeignet.

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Eine Passage aus Christopher Eccelston’s I Love The Bones Of You fasst mein derzeitiges Leben beinahe zusammen:

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Neil Peart’s Tod geht mir näher als die „üblichen Nachrichtentode“. Peart ist als Songschreiber diese Onkelfigur gewesen–der hat einem das erzählt, was man von Familie und Freunden hören wollte, aber nicht zu artikulieren schafften. Und er ist ein botzn Schlagzeuger gewesen.

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Weitere Podcasts, die ich in den letzten Tagen gehört habe:

Ein Exkurs und Diskussion über all die schlimmen Sachen die man in Videospielen begeht und wie sich diese auf die Zeiträume ohne Videospiele auswirken[2].

Rian Johnson’s Knives Out ist einer der besten–wenn nicht sogar der Beste–Film des letzten Jahres, und im Empire Magazin ist ein wenig darüber geredet worden[3]. Rian Johnson hat mit dem Slashfilmcast ein paar Vierterl länger über den Film gesprochen[3a]; und wenn das noch nicht ausreicht, gibt es auch noch einen Kommentar den man–derzeit–mit ins Kino nehmen kann[3b].

Und zum Schluss, ein Interview mit Anthony Daniels zu seinem Buch, I Am C-3PO–das ich in meiner Buchliste vergessen habe[4].


[1] 3M 33+ Scotch Super Elektro Isolierband, Vinyl, 19 mm x 20 m |amazon.de
[2] Runde 248: Andre & Dom: Schwerverbrecher |gamespodcast.de
[3] Empire Podcast: Knives Out Spoiler Special ft. Rian Johnson |empireonline.com
[3a] Rian Johnson Goes Deep on ‘Knives Out’ [/Filmcast Interview] |slashfilm.com
[3b] Knives Out in theatre commentary track |knivesout.move
[4] Empire Podcast: Anthony Daniels — I Am C-3PO Interview Special |empireonline.com