[reaktion] Star Trek: Picard

Habe mir die letzten beiden Episoden angeschaut, und festgestellt: gut das ich bei fünf ausgestiegen bin – drei Episoden weniger Frustration.
Die Serie wird perfekt in den letzten paar Minuten zusammengefasst: Da erzählt einem Data’s „geklontes“ Bewusstsein noch, wie wichtig ein definitves Ende einer Existenz ist, um der Lebenszeit Sinn und Tiefe zu verleihen – und dann basteln sie Picard in den Golem. Und als Picard nach der Lebensspanne seines neuen Körpers fragt, bekommt er die nettere Version von „Solange man mit dir Geld verdienen kann.“ zu hören.
Wann geht The Orville endlich weiter…

transformative Termination

[20-03-27] Robots In Disguise wäre auch ein guter Titel gewesen.

Ich dachte das Star Trek vs. Transformers[1] nach dem Star Trek/Doctor Who[2] Crossover den Gipfel an kreativer Überraschung darstelle würde – hoppala, ich habe Star Trek/X-Men[3] vergessen.

Heute ist mir beim stöbern durch die Neuerscheinungen das über den Weg gelaufen:

cover-transformers-vs-terminator-no1-2020
Bildrechte liegen beim Inhaber

Natürlich habe ich es „mitgenommen“.


[1] Star Trek vs Transformers
[2] Transformers/Doctor Who: Assimilation2
[3] Star Trek/X-Men
–en.wikipedia.org

3mar20

Nachts habe ich die medizinische Hotline angerufen. Vor ein paar Wochen habe ich mit einer Produktion aus China zusammengearbeitet—die hatten alle den typischen Tourschnupfen. Trotzdem wollte ich auf Nummer sicher gehen. Man wartet derzei 25 Minuten auf eine Verbindung. Kürzer als in anderen Teilen Europas. „Der Kontakt mit Menschen aus einer betroffenen Region soll mich nicht stören. Hausarzt wird das schon machen. Gute Nacht.“ Ich mache mich deswegen nicht wahnsinnig—intensive grippale Infekte gehen seit zwei Jahren herum, im Hinterkopf hämmert allerdings die Angst davor meine Familie und Kollegen mit etwas anzustecken.

Vaterfreuden

Wir haben den ehemlagien Stillsessel an Brüderlein fein weitergegeben und Kirby dafür einen Tisch besorgt. Im Kindergarten sitzt er an einem, und es scheint Ihm zu gefallen.
Und zu Hause scheint es ebenso zu sein. Gestern hat er sich zum Malen am Tisch niedergelassen. Ein Paar der übrig gebliebenen Spiegelfliesen haben wir am Regal gegenüber angebracht, er stellt sich gerne Gegenstände vor seine „Spiegelwand“ und scheint sie simultan von „beiden Seiten“ zu beobachten.

die liebe Familie und deren Bildung

Die große Nichte hat noch immer Softwareprobleme. Das Problem ist nur, dass sie sich immer erst nachts meldet. Gestern bin ich auf dem Weg zur Nachtruhe gewesen, als Sie Sich nach der Einbettung von Medien in Ihre Präsentation erkundigt hat. Wieso will deren Lehrer ein Referat in einem bestimmten Format gehalten haben, aber niemand setzt sich mit den Kindern hin, und erklärt Ihnen wie die Software funktioniert und wie die Rechtslage bei der Verwendung von externen Materialen ausschaut? Aber alle Schüler bekommen jetzt Tablets, weil Digitalisierung und was das Bullshitbingo noch so hergibt. Verwendet das System endlich um den Menschen die Werkzeuge in die Hand zu drücken, die sie brauchen um sich bilden zu können—um die Welt und sich erkennen zu können.
Ich sage bescheid wenn die große Nichte Ihr Referat fertig hat, dann können wir damit beginnen, das System zu stürzen.

Verwechslungen und Überforderungen

Beim Tischkauf sind wir an einer Buchhandlung vorbeigekommen. Wir hatten Zeit, die Frau wollte sich über populäre Kinder- und Jugendliteratur bilden und ich dachte mir ich schaue nach, ob die noch das Akira-Set im Regal stehen haben—haben sie nicht mehr.
Beim stöbern bin ich einem Irrtum erlegen. Ich dachte erst, dass man eine Biografie von Majel Barrett[1] geschrieben bzw. übersetzt hat, dabei war es Margaret Atwood auf dem Cover, den Vulkanischen Gruß zeigend. Einer der Liebhaberkollegen versucht mich immer davon zu überzeugen, endlich The Handmaid’s Tale zu lesen oder zu schauen—ich bin mir aber unsicher, ob das meine Depression nicht entgültig übernehmen lassen würde. Ich habe stattdessen das Buch gekauft[2]—und weil es etwas deutsches ist, habe ich mir Maker Of Patterns von Freeman Dyson[3] auch mitgenommen.

Auf dem Weg sind wir an einem Comichändler vorbeigekommen. Beim Überschreiten der Schwelle in den Verkaufsraum habe ich meine Entscheidung bereut. Anscheinend habe ich meine Fähigkeit verloren, meine Konzentration bei lauter Musik zu wahren. Mein Gehirn ist nur dabei gewesen die Daten über das Lied herauszufinden. Der Frau ist es ebenfalls aufgefallen. „Du brauchst dich nicht hetzen, wir haben noch Zeit.“ hat sie zu mir gesagt. „Das ist gut, weil ich habe keine Idee was ich hier will.“
Es ist unfair das die deutschen Ausgaben vieler US-Comics übergroße Hardcoverausgaben bekommen.


vorbeigelaufen

[1] Majel Barrett
–en.wikipedia.org
[2] Aus dem Wald hinausfinden: Ein Gespräch mit Caspar Shaller
–amazon.de
[3] Maker of Patterns: An Autobiography Through Letters
–amazon.de


Danke Hoardworld, wieder ein paar philosophische Beschäftigungsmöglichkeiten für die schlaflosen Nächte.

20feb20

Beinarbeit

Seit ein paar Wochen haben meine Beine ihre gewohnte Konstitution verloren.
Gestern habe ich es besonders häufig und intensiv bemerkt. Nun habe ich ein paar Beinübungen in mein „Training“ integriert um dem hoffentlich entgegenwirken zu können.
Aber es wäre wohl auch an der Zeit mehr Kalorien zum verbrennen zur Verfügung zu stellen.

professioneller Alltag

Gestern hatte ich einen giftigen Dienst. Die Produktion hat zu viel bestellt, und sich lange gegen eine Unterfertigung der Rechnung gewehrt. Wir hätten unser Zeug einfach abschalten und einpacken sollen, anstatt zu telefonieren und zu streiten. The show must go on—so does the stream of invoices.
Habe mich selbst früher nach Hause geschickt nachdem die Ablöse eingeweiht war.

Vaterfreuden

Kirby’s Zimmer ist wieder einmal „neu eingerichtet“ worden. Wir haben nur ein neues Regal gekauft und die anderen Möbel neu arrangiert. Den neuen Platz seines Bücherregals hat er noch nicht verinnerlicht. Aber es scheint Ihm zu gefallen, dass nun mehr Platz zum spielen und toben vorhanden ist.
Er ist gestern Abend lange mit mir auf seinem Leseteppich gesessen. Seine Geduld beeindruckt mich—und hilft mir manchmal, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Es ist unfair, dass ich schon an später, morgen oder den nächsten Monat denke, wenn er bei mir sitzt und durch seine Bücher blättert.

Savespaces—a frontier

Beim Podcaststudio Viertausendhertz gibt es eine Sendung Namens Deine Welt—ich habe da schon einmal eine Sendung verlinkt bilde ich mir ein—, da wird in jeder Sendung ein Platz, ein Beruf….es werden Menschen gezeigt und was sie beim menscheln so geschaffen und geschafft haben. Die aktuelle Sendung zeigt Benjamin Stöwe, der ist nicht nur der Synchronsprecher von Hugh Culber in Star Trek Discovery, sondern auch der Betreiber des kleines Star Trek Museums in diesem Quadranten.
Deine Welt | Benjamins 17qm Universum – Star Trek Fankultur | viertausendhertz.de
Die Sendung hat mich an zwei Dinge erinnert:

Kurz nach der Hochzeit hat die Frau eine Wohnen gefunden, die zwei Stockwerke aufgeteilt war. Das Treppenhaus ist dabei so groß gewesen, dass die Frau die Idee hatte, dort meine Figuren auszustellen. Wir haben schon Schaukästen geplant und ich habe mir wegen der Beleuchtung angeschaut, wie die Kabelwege ausschauen. Dann hat jemand Anderer die Ablöse auf den Tisch gelegt.

Star Trek ist ein wunderbarer Safespace. Mein Vater hat sich immer die TOS Episode—The Original Seres, die mit Kirk als Captain—vor Captain Future angeschaut. Also habe ich als Kind schon eine gewissen Grundlage mitbekommen. Ich muss aber auch zugeben: ich habe die Vorgänge der Star Trek Serien lange Zeit als langweilig wahrgenommen. Erst als ich die Schule gewechselt habe, habe ich gelernt diese Langeweile zu schätzen. Veränderungen sind für mich schwer zu bewältigen. In solchen Zeiten brauche ich eine Leiter an der ich mich hochziehen bzw. entlanghangeln kann. TNG—The Next Generation, mit Picard als kommandierenden Offizier—ist eine sehr wichtige Sprosse in dieser Leiter geworden. Es fühlte sich an wie eine logische Fortsetzung der mir bereits bekannten Serie. Und die Darstellung der verschiedenen Mitglieder der Sternenflotte, die trotz aller Unterschiede die Arschbacken zusammengekniffen haben um diesen Bund am Leben zu erhalten. Das gibt mir heute beim schauen noch Hoffnung, dass wir dies auch in der Realität einmal schaffen könnten.

#223-2019

alternative Welten | Folgen sie diesem Paket | Spielzeug | schiefe Nase | Sturizismus | Comics | Kunst immitiert Realität usw. | Zeitstrahl | House of Ex | Jarro!

Billy Dee Williams oder Lee van Cleet hätten die Rolle von Captain Picard spielen können. Sobald es möglich ist, hätte ich gerne die blu-ray Sets aus den betreffenden alternativen Welten, mit denen in der Rolle.

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Ich bin ein Nackabazl[1] was die Ermittlungsabläufe der österreichischen Post angeht. Seit einem Monat warte ich auf die Zustellung einer Sendung. Das Ding ist lange im Zoll gelegen–es ist Urlaubszeit, da dauert die Abfertigung ein wenig länger–und ist laut der Verfolgungs-App der Post auch seit einer Woche in Zustellung. Jetzt habe ich einmal beim Postamt meines Vertrauens nachgefragt, ob denen das vielleicht von der Laderampe gefallen ist. Ist es nicht, aber deren Unterlagen hören bei einer Retounierung an die Verteilerstätte auf; die hilfsbereiten Menschen der Hotline werden mir da wohl eher helfen können. Der Mitarbeiter am Telefon hat bestätigt, dass die Sendung sich im Verteilerzentrum befindet, aber um die Suche auszurufen und die Hunde zu entfesseln, muss ich den Versender darum bitten, bei seinem Sendungsdienstleister einen Nachforschungsantrag zu stellen. Ich verstehe ja, das es Regulatorien braucht, aber wenn man weiß wo das Trum verloren gegangen ist….
Ich werde die T’Chaka Figur wohl nie bekommen. Bei einem anderen Händler ist das Paket damit verloren gegangen.

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Dafür habe ich Luke Skywalker in seinem Crait Kostüm aus der Vintage Collection bekommen. Jedenfalls behauptet das Hasbro; für mich wirkt das Gesicht eher einem mittelalterlichen Gemälde nachempfunden, als Mark Hamil’s Nasenständer. Er wirkt sogar ein wenig Schuldbewusst.

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Der Stoizismus wird mir immer unsymphatischer. Der Schnuckibutz im alten Griechenland war gescheit, aber völlig anders verkabelt als wir heute. Die Prinzipien sind die Selben, der Anwendung steht für mich nicht in einem passenden temporalem Rahmen.
Ich denke da wahrscheinlich zu eng; ich werde mich wohl in Ruhe wieder mit dem Thema befassen müssen.

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SINESTRO’s YEAR OF THE VILLIAN Ausgabe hat eine vorhersehbare, aber gute Geschichte. Der gute Mann soll eine Rasse unverwüstlicher, Planetenzerstörender Ausserirdischer an die Leine legen. Er findet heraus, dass deren Unverwundbarkeit von humanoiden Mikroorganismen sichergestellt wird. Die Leben 0.8 Nanosekunden, in denen sie ein gesamtes Leben durchlaufen; allerdings eines in dem sie bereits kurz nach der Geburt an der Regeneration ihres Wirtes arbeiten.
Der Sinestro verlängert die Lebenszeit der Helfer um 0.2 Nanosekunden, und gibt ihnen damit etwas, das dem Wirt die Regeneration versaut: Freizeit.

img_2341aus Sinestro – Year of the Villian no.1 (2019)
Bildrechte liegen beim Besitzer

Alle Ausserirdischen gehen drauf, bis auf einen, in dem ruft Sinestro aus, das die Jugend verweichlit sei; und bringt die Gesellschaft dazu, Freizeit als etwas negatives anzusehen.

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aus Sinestro – Year of the Villian no.1 (2019)
Bildrechte liegen beim Besitzer

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Und in HOUSE OF X no.2 (2019) liebkost mir Autor und Grafiker Jonathan Hickman meinen Zeitstrahlnerv.

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‚The lost decade‘ ist auch ein böser Seitenhieb an die Zeiten in denen Marvel Fox keine Filmideen liefern wollte.

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vier Bilder aus House of X no.2 (2019)
Bildrechte liegen beim Besitzer

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Und zu guter letzt: Jarro und Batman: hach….

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aus Justice League no.29 (2019)
Bildrechte liegen beim Inahber

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fußnoten

  1. Nackabazl = Nackedei; in diesem Fall als ‚Unwissender‘ zu verstehen